SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
22.3.2010
elephant9 - walk the nile
21.3.2010
Carsten Bohns Bandstand - Humor Rumor
Barry Cleveland - Hologramatron
Tangerine Dream - Springtime in Nagasaki
maudlin of the Well - Bath
Karnivool - Sound Awake
20.3.2010
Tangerine Dream - Madcap's Flaming Duty
19.3.2010
Thomas Glönkler - Goldstadt
Spacebox - Kick Up
18.3.2010
Trion - Pilgrim
17.3.2010
Modest Midget - The Great Prophecy of a Small Man
16.3.2010
Shining - Blackjazz
King Of Agogik - Aleatorik System
Elegant Simplicity - Too many goodbyes
15.3.2010
Trio of Doom - Trio of Doom
Circle - Forest
Waterloo - First Battle
The Hirsch Effekt - The Hirsch Effekt
ARCHIV
STATISTIK
16316 Rezensionen zu 10386 Alben von 3883 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Labradford

Labradford

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1996
Besonderheiten/Stil: Postrock
Label: Blast First
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Carter Brown Keyboards
Robert Donne Bass
Mark Nelson Gitarre, Gesang

Gastmusiker

Chris Johnston Violine

Tracklist

Disc 1
1. Phantom Channel Crossing 4:43
2. Midrange 6:29
3. Pico 5:45
4. The Cipher 3:12
5. Lake Speed 6:46
6. Scenic Recovery 4:52
7. Battered 7:57
Gesamtlaufzeit39:44


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Das titellose Album ist nicht etwa das Debüt, sondern bereits die dritte Veröffentlichung des Trios Labradford aus Virginia. Im Vergleich zu den nachfolgenden, stark Ambient-beeinflussten Alben, zeigt sich die Band hier deutlicher in der Tradition des Postrock verwurzelt. Anders als für viele Postrocker aus den USA stehen jedoch nicht die Klanggebirge von Bands wie GYBE Pate, sondern man ist eher dem "fictional acoustic space" von Bark Psychosis verbunden.

Insgesamt ist die hier gebotene Musik deutlich voller als auf späteren Labradford-Alben. Dies ist allerdings relativ zu verstehen, denn auch diese Songs sind eigentlich recht karg arrangiert. Wo aber auf Mi Media Naranja und noch mehr auf E Luxo So nur sporadisch einzelne Töne den Boxen entschweben, gibt es hier ein paar mehr Gitarrenakkorde (vorzugsweise in Moll), und die Musik kann auch mal von sanft wabernder Orgel unterlegt sein. Langsam und sanft fließen die Songs dahin, von unaufdringlichen Tastenklängen getragen, könnten den Hörer geradezu umschmeicheln, wären da nicht immer wieder extrem verzerrte, langgezogene Klänge der E-Gitarre. Die sind freilich sehr im Hintergrund gehalten, nie wird es laut; eher wird das Gefühl einer permanenten Bedrohung erzeugt, was die unwirkliche Atmosphäre der Musik noch verstärkt.

Passend dazu ist der Gesang eher in Form eines entfernten Flüsterns oder Raunens gehalten. Auf Schlagzeug verzichtet das Trio komplett, es gibt allenfalls ganz dezente Percussion in Form sanft angeschlagener Becken oder einer einzelnen Trommel. Meist fehlt aber auch das.

Auch wenn das Trio aus Virginia den Postrock hier nicht neu erfindet, wird hier doch originelle und eigenständige Musik geboten. Liebhaber der Klänge von Bark Psychosis sollten hier mal reinhören. Schönes Teil!

Anspieltipp(s): Lake Speed
Vergleichbar mit: Bark Psychosis
Veröffentlicht am: 8.2.2010
Letzte Änderung: 8.2.2010
Wertung: 10/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Labradford

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1997 Mi Media Naranja 10.00 1
1999 E Luxo So 10.00 1
2000 fixed::content 9.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2009; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
Design: Ralf Damaschke - Webmaster: Udo Gerhards
RSS 2.0 - Klip - Sidebar
Impressum