SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
10.3.2010
Watzlawick - Prologue
Barbara Rubin - Under The Ice
The Barstool Philosophers - Sparrows
Jackie-O Motherfucker - Flags of the Sacred Harp
Kaipa - In the Wake of Evolution
Maxwell's Demon - Diablo
9.3.2010
Finnegans Wake - The Bird and the Sky Above
The Hirsch Effekt - Holon : Hiberno
8.3.2010
Peter Gabriel - Plays Live
Peter Gabriel - IV
Circle - TAANTUMUS
Sven Grünberg - OM
Peter Gabriel - III
7.3.2010
A Silver Mt. Zion - 'this is our punk-rock,' thee rusted satellites gather+sing
Jaga Jazzist - One-Armed Bandit
Rishloo - Terras Fames
Maxwell's Demon - Diablo
6.3.2010
Redemption - Snowfall On Judgment Day
ARCHIV
STATISTIK
16289 Rezensionen zu 10364 Alben von 3874 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Nevärlläjf

Klusterfloristen

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2009
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazzrock / Fusion
Label: Musea
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Tor Sandell synthesizer
Daniel Björklund guitar
Fredrik Sommar bass
Martin Olsson guitar
Olle Karlsson drums

Tracklist

Disc 1
1. Hem-o-Röj 5:59
2. The Carpet 2:48
3. Ove och det Tjockaste Sminket 6:23
4. Flourtantskosmos 5:27
5. Knölpaksinhalator 5:11
6. Fusionlök 7:44
7. Kaskelottkotte 6:48
8. The Sacrifice of Gluteus Maximus 3:33
9. KyskHästsDisco 11:08
Gesamtlaufzeit55:01


Rezensionen


Von: Ralf J. Günther @


Nevärlläjf kommen irgendwie blumig daher. Zumindest grinst den Betrachter vom Cover ihres Debütalbums ein Blümchen an, und der Name der CD „Klusterfloristen“ erinnert auch an Blütengestecke und Schnittblumen. Da könnten einem glatt die Blumenkönige alias Flowerkings in den Sinn kommen, die ihre Heimat ja auch in Schweden haben.

Doch musikalisch haut der Vergleich nicht hin. Denn „Klusterfloristen“ ist ein hyperaktives Jazzrock-Album, das den oft ziemlich gemächlichen Flowerkings-Prog mit Leichtigkeit rechts und links überholt. Zwar stehen Fusion und Jazzrock immer unter dem Anfangsverdacht potentieller instrumentaler Belanglosigkeit. Davon kann hier aber weiß Gott keine Rede sein. Die Band sprudelt von Einfällen und Tempo geradezu über, reichert ihre oft cleanen Jazzsounds darüber hinaus mit allerlei Gebratze und proggiger Verquertheit an, so dass man sich über mangelnde Abwechslung oder Spannung nicht beschweren kann.

Herausgekommen ist bei diesem sehr überzeugenden Debüt ein rundrum empfehlenswertes Album, das beim Hören richtig Spaß macht. Manchmal würde man sich wünschen, die Stücke wären formal etwas abgeschlossener, es würden sich nicht ganz so viele Motive, Themen und Ideen jagen. Aber zu einer echten Beschwerde reicht das bei mir nicht. Wer mehr auf Songs steht, bei denen ein einzelner melodischer Einfall gleich für drei oder vier Minuten reicht, der ist hier eh falsch. Nevärlläjf erfinden die Musik nicht neu, aber sie haben auf ihrer ersten CD bereits mehr Ideen versammelt, als sie manchen Musikern in ihrem ganzen Leben vergönnt sind.

Very fine und für mich gerade das Richtige.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.2.2010
Letzte Änderung: 8.2.2010
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

© 1999-2009; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
Design: Ralf Damaschke - Webmaster: Udo Gerhards
RSS 2.0 - Klip - Sidebar
Impressum