Démon Hardi
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Gregory Pozzoli |
Guitar, Vocals |
| Thomas Larsen |
Drums, Vocals |
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| Arnaud M´Doihoma |
Bass, Vocals |
| Philippe Prebet |
Guitar, Steel, Vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Le labyrinthe
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9:15
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| 2. |
Jeudi poisson
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10:34
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| 3. |
Sombre traffic
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3:40
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| 4. |
Marmite
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8:55
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| 5. |
Le chateau de l´éléphant
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6:26
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| 6. |
Cravate
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9:26
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| 7. |
Oppression
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13:37
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| Gesamtlaufzeit | 61:53 |
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Rezensionen

Im Jahre 2010 begaben sich Jack Dupon auf ihre erste US-Tour, die die Band u.a. zum Prog Day Festival in Chapel Hill führte. Nebenbei spielte die Gruppe in New Hampshire ihr drittes Album ein, welches mit dem Titel "Demon Hardi" Anfang 2011 von Musea veröffentlicht wurde. Das Album ist - wie schon der Vorgänger "L'Echelle du Désir" - sehr hübsch aufgemacht, kommt in einem bunten Digipack, die CD selbst ziert ein Gemälde eines typisch britischen Frühstücks und im Beiheft sind neben diversen schwarzweißen Kunstwerken auch die Texte zu finden, welche allerdings, aufgrund der Masse an zusätzlichen Satzzeichen, welche zwischen Worte und Buchstaben gepackt wurden, reichlich schwer zu lesen sind.
Die Verpackung passt hier ganz gut zum Inhalt, denn auch die Musik von Jack Dupon ist bunt, irgendwie seltsam, aber auch voller Humor. In stilistischer Hinsicht sind keine wirklich großen Unterschiede zum Vorgängeralbum feststellbar. Die Stücke sind etwas kürzer, erreichen aber immer noch häufig 10-15 Minuten, doch rocken auch hier zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug komplex durcheinander jammend voran, etwas spacig, entfernt angejazzt, leicht crimsonesk, kantig, sehr direkt und druckvoll, und auch ab und zu (etwas mehr als auf dem Debüt) versehen mit bizarren Gesangseinlagen, Textrezitationen, Schreien, Gejodel und Gejaule. Das Ganze ist dabei durchaus schräg, leidlich abwechslungsreich und farbig, obwohl man dann doch zugeben muss, dass sich über die gute Stunde an Spielzeit, vor allem auch dann, wenn man in nicht allzu großem zeitlichen Abstand das Debüt der Band des Öfteren gehört hat, sich das musikalische Konzept der vier Franzosen doch ein wenig abnutzt.
Ich sehe Jack Dupon mit ihrer Musik in der Tradition meist instrumental tätiger französischer Progbands mit Gitarrendominanz und mehr oder weniger deutlicher Tendenz zu komplex-schrägeren Avantgefilden wie z.B. Xaal, Tiemko, Ulan Bator, Sotos, Zaar und Nebelnest. Jack Dupon bewegen sich mit ihren beiden bei Musea veröffentlichten Alben in verwandten Klanggefilden und brauchen sich da im Vergleich auch vor niemandem zu verstecken. Macht immer noch Spaß! Live vermutlich noch mehr!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
14.3.2011 |
| Letzte Änderung: |
14.3.2011 |
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Frankreisch, Frankreisch - dort scheinen die Entdeckungsmöglichkeiten auch kaum begrenzt zu sein. Auch Jack Dupon kommen von dort und erfreuen uns u.a. mit dem Album "Démon Hardy".
Und ich kann dem Kollegen Achim eigentlich nur beipflichten: Kurios, verschroben, humorvoll - das kommt mir als erstes in den Sinn, wenn ich zur Musik des französischen Quartetts was sagen soll. Da werden die Ohren mit moderat verzwirbelter, sanft schräger Musik mit flottem Gitarrenspiel und wuseligem Rhythmusgebräu gekitzelt. Zwischendurch werden einem Textfragmente geradezu hingebellt, so dass man fast in die "Habacht"-Stellung gehen möchte. Wem da nicht ein wohliges Schmunzeln in den Mundwinkeln hängt, der ist hier definitiv falsch.
Trotz der gelegentlichen textlichen Einlassungen ist dieses Album vom Charakter her ein Instrumentalalbum. Und zwar feiner Instrumentalerrock mit Elementen aus RIO-Kammerrock, etwas Space-Rock, mal ein jazzrockiger Lauf und einem Schuss King Crimson, fein vermengt und gut abgeschmeckt. Das ist überhaupt nicht schöngeistig, eher erdig-kraftvoll, aber irgendwie auch heimelig.
Wie Achim schon sagt: Das macht Spaß! Und ich will die Jungs sehr gerne mal live sehen!
| Anspieltipp(s): |
einfach vorne loslegen... |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.4.2011 |
| Letzte Änderung: |
29.4.2013 |
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Es fällt mir manchmal schwer die Musik von Jack Dupon als durchgehend instrumental zu betrachten, selbst wenn die Band ihre Gesangsbeiträge als "Interventionen" bezeichnet und diese als fünftes Instrument versteht. Der Gesang ist als wichtiger Bestandsteil bestens in die Stücke integriert und damit das genaue Gegenteil der traditionellen Rolle eines Sängers mit begleitender Band. Bei Jack Dupon begleitet vielmehr der Gesang die Instrumente und ergänzt diese um einen wichtigen Faktor, denn ohne die gerne grotesk agierende menschliche Stimme würde diese Musik einen beträchtlichen Teil vom ihren Humor und ihrer Lebendigkeit verlieren.
Ich ertappe mich dabei, dass ich bei Jack Dupon die Übergänge zwischen ernsthaft und humorvoll gemeinten Einfällen verfolge. Umso interessanter wird es, wenn die Grenzen nicht immer leicht auszumachen sind. Immer wieder fühle ich mich dabei an das musikalische Original namens Les Claypool erinnert. Wie Primus spielen Jack Dupon gerne mit Elementen des Funk-Rock. Nicht umsonst wurde Herr M´Doihoma schon mal als Bassist ausgezeichnet.
Das meiste bei den Franzosen dürfte doch dem Wunsch entsprungen sein bizarres Theater in der eigenen Musik auszuleben. Ein von der Band autorisiertes, "Pig Monster" genanntes "Handmade-Video" von 2008, zeigt das ganz deutlich. (Jack Dupon haben nämlich nach eigenen Angaben zwischen 2006 und 2011 sieben Musikvideos produziert). Das „Pig Monster"-Video präsentiert also bizarres und kreatives Musiktheater mit leicht makabrer Note.
Um es mal auf eine einfache Formel zu reduzieren: nach meiner Einschätzung sollten Jack Dupon vor allem Primus- und Claypool-Fans gefallen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
24.4.2012 |
| Letzte Änderung: |
24.4.2012 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Jack Dupon
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