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Douze Alfonso

Under

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2008
Besonderheiten/Stil: instrumental; Ambient; Elektronische Musik; Jazz
Label: Musea
Durchschnittswertung: 7/15 (1 Rezension)

Besetzung

Francois Claerhout synths, guitar, gamelan, yemen musical stones, percussion, pan-flute
Philippe Claerhout takamine acoustic guitar, electric guitar, electric bass, bouzouki
Michael Geyre piano, ondioline, accordion, vintage synths
Thierry Moreno snare & percussion on track 1,4,8,9,11
Dominique Caubet fretless bass on tracks 1,3,6,8
Fabien Lo Cicero fretless bass on tracks 2,3,4,5,6,7,8

Tracklist

Disc 1
1. UnderLifetime 5:16
2. UnderEvolution 3:11
3. UnderKnowledge 2:51
4. UnderProgress 6:28
5. UnderMemories 3:06
6. UnderKnowledge 4:09
7. UnderBark 2:43
8. UnderAtom 7:18
9. UnderSky 5:29
10. UnderBark 3:32
11. UnderLifetime 4:19
12. UnderStones 4:50
13. UnderDream (part 1) 5:10
14. UnderDream (part 2) 4:25
Gesamtlaufzeit62:47


Rezensionen


Von: Jörg Schumann @


Vor zehn Jahren veröffentlichten die Franzosen um das Brüderpaar Philippe und Francois Claerhout ihr fünftes Studioalbum Under. Nachdem sie sich auf ihren früheren Werken mit dem römischen Kaiser Hadrian, menschlichen Grenzerfahrungen und dem Maler Monet auseinandergesetzt hatten, ist Under ein Konzeptalbum, welches sich thematisch grob damit befasst, die Dinge hinter der sichtbaren Welt zu erforschen. Sagt zumindest Gitarrist Claerhout.

Und zumindest von aussen kann man hier auch ein Konzept erkennen: sämtliche Titel tragen das Under im Namen. Damit erschöpft sich das gemeinsame thematische Konzept aber bereits und beim Hören des Albums wird musikalisch auch nie klar, wie die Protagonisten in ihren Kompositionen hinter die "sichtbare Welt" vordringen wollen bzw. gedrungen sind. Wenn sie es irgendwie getan haben, dann bleibt diese Reise in ihren Köpfen.

Stilistisch bewegt sich die Musik irgendwo zwischen Jazz, Fusion, World/Ethno und ArtPop. Die Stücke sind samt und sonders instrumental, womit auch eine textliche Auseinandersetzung mit dem Grundthema wegfällt. Lassen wir also das Konzept ausser acht und betrachten die Musik.

Diese ist, wie man es von Douze Alfonso kennt, durch den Einsatz zahlreicher Instrumente vielfarbig, bewegt sich jedoch meist in einem auf Dauer etwas einlullenden Midtempo. Das Album kommt eigentlich nie richtig aus den Puschen und fliesst gemächlich am Hörer vorbei. Als Vorbild und Inspiration hat Claerhout unter anderem mal Mike Oldfield angeführt und den hört man hier mitunter heraus (so die Phase um The Songs Of Distant Earth). Ansonsten hört sich die Musik an wie Douze Alfonso Musik. Es fehlt diesmal aber der französische Anstrich, der vor allem die beiden Monet-Alben ausgezeichnet hat. Die Kompositionen sind unspektakulär, vorhersehbar, ohne Überraschungen, Ecken und Kanten, werden handwerklich tadellos dargeboten und der Sound des Albums ist gut. Aber viel hängen bleibt am Ende nicht von Under.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: mitunter mit Mike Oldfield
Veröffentlicht am: 11.8.2018
Letzte Änderung: 11.8.2018
Wertung: 7/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Douze Alfonso

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1996 The lost frontier 8.00 2
1999 Odyssees 8.00 2
2001 Claude Monet Vol. 1 14.00 1
2001 El Canto De Las Piedras - 1
2003 This is 11.00 1
2012 Charles Darwin 9.50 3

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