FLAGE
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Warner Indies Network |
| Durchschnittswertung: |
13/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Yuji Katsui |
Violin, Cello, Bird Calls |
| Seiichi Yamamoto |
Guitars |
| Tatsuki Masuko |
DX7, SH101 |
| Yasuhiro Yoshigaki |
Drums, Percussion |
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| Yoichi Okabe |
Drums, Percussion |
| Jin Harada |
Bass, Harmonica |
| Koji Nakanishi |
JUNO-106, SH-101 |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
CANVAS
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13:58
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| 2. |
SUKHNA
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12:02
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| 3. |
CANOA
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5:44
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| 4. |
SPICE
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14:43
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| 5. |
NA-X
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13:12
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| 6. |
MOV
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14:49
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| Gesamtlaufzeit | 74:28 |
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Rezensionen

Wieder ein Jahr nach dem Erscheinen von "SAI" legten Rovo mit "FLAGE" ihr fünftes Album vor. Zur Abwechslung war es wieder ein "full length album" geworden und mit über 70 Minuten ist es auch wirklich gut gefüllt. Für den Nachfolger von "FLAGE" ließen sich die Japaner dann 2 Jahre Zeit und behielten dann den neuen zweijährigen Rhythmus bei (zumindest was das Erscheinen von Studioalben anbelangt). Wie bisher die meisten Rovo-Scheiben ist auch "FLAGE" sehr stilvoll verpackt und gestaltet. Ein elegantes weißes Digipack, auf dessen Cover sich kaum wahrnehmbar graue Umrisse abzeichnen, nimmt die CD auf. Bandname und Titel sind vornehmlich auf dem kleinen OBI-Strip zu finden, der links das Digipack umschließt.
Mit "FLAGE" haben Rovo ihren ureigenen Stil wohl perfektioniert. Die sechs meist ausgedehnten Nummern bieten ein rhythmisch dahintreibendes, hypnotisch-intensives Gemenge an spacig-elektronischen Rockklängen, über dem sich allerlei getragene bis flotte Figuren von Gitarre und Violine erheben. Sehr viel Perkussion kommt hier zum Einsatz, sorgen die beiden Schlagwerker mit unzähligen Trommeln, Glocken, Ratschen und Klappern für sehr druckvolle, sehr vielseitige rhythmische Muster, die zudem vom warm dahinblubbernden Bass geformt werden. Auch die ebenfalls doppelt besetzte Tastenabteilung hinterlässt deutliche Spuren auf dem Album. Dichte elektronische Gewebe kommen hier aus den Boxen, allerlei Fiepen, Zischen und Hupen, aber auch schwungvolle Synthesizerlinien, fast jazzige E-Pianolinien, funkige Soundmuster, fast retroprogressives Georgel und minimalistische Keyboardgewebe.
Das Ergebnis ist ein ausgesprochen farbiges und vielseitiges Elektro-Space-Postrock-Dub-Gejamme, hypnotisch-repetitiv, aber doch immer seltsam entspannt einerseits, sehr rhythmisch, druckvoll und immer wieder jazzig-rockig andererseits. Mit dem freiformatigen "CANOA" begeben sich Rovo zudem - wie schon auf "PYRAMID" - in experimentell-avantgardistische Gefilde. Erwähnenswert ist noch der kristallklare, sehr differenzierte Sound dieses perfekt produzierten Albums. Hier stimmt so ziemlich alles!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
22.4.2012 |
| Letzte Änderung: |
23.4.2012 |
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