Woodlands
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Claes Mikael Svensson |
Drums,Percussion,Backing Vocals |
| Max Karlström |
Bass,Vocals,Organ,Harmonica,Synthesizer |
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| Mikaela Eriksson |
Vocals |
| William Friman |
Guitar,Piano,Organ |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Entrance
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1.55
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| 2. |
The Creek
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3.16
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| 3. |
See A Man
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1.30
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| 4. |
The Nixie
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4.01
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| 5. |
Drowning
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3.58
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| 6. |
Storm
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4.24
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| 7. |
The Brook Horse
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5.03
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| 8. |
Lost in the Swamp
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2.25
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| 9. |
Dusk (Dance of the Pixies)
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4.21
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| 10. |
Woodlands
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3.29
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| 11. |
Psilocybe Semilanceata (Bonus Track)
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12.06
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| Gesamtlaufzeit | 46:28 |
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Rezensionen

Barrett Elmore? Ein Multiinstrumentalist von den britischen Inseln, der alles alleine komponiert und fast alles selbst einspielt, dachte ich zunächst...Aber nein, es ist ein Quartett aus Schweden, bei dem nicht einmal ein Barrett Elmore mitspielt...Die Musiker/Innen heißen stattdessen Svensson, Karlstrom, Eriksson und Friman. Da fiel mir wieder ein, dass es schon in den 60ern und 70ern Formationen gab, die nach erfundenen oder früher mal lebenden Individuen benannt wurden. Nach Jethro Tull, Uriah Heep und Pink Floyd kommen nun als Barrett Elmore, wobei es nur zu den Floyds musikalische Ähnlichkeiten gibt.
Früher sollen Barrett Elmore sehr viel Blues gespielt haben. Bis ihnen das zu langweilig wurde und sie sich der psychedelisch-verträumten, mit Pop-Charme versehenen Musik zuwandten, bei der die frühen Pink Floyd eine der wichtigen Inspirationen waren. Der - ähnlich wie die gesamte Musik - mit viel Studiohall aufgenommene, öfters mehrspurig arrangierte weibliche und männliche Gesang versetzt einen sofort in die späten 60er Jahre, als man an freieren Orten dieser Erde Blumen in den Haaren trug. Naturgeräusche, Retro-Keyboards (noch vor der Synthesizer-Zeit), die wahrscheinlich durch David Gilmour inspirierten Gitarren und vor allem die massiv eingesetzten elektronischen Verfremdungen und Bearbeitungen zaubern zusammen mit dem naturfreundlichen Cover-Artwork eine etwas unwirkliche, offenbar den Wäldern gewidmete Welt, die in der ersten Stücken des Albums aus einfachen Songstrukturen und weniger aus psychedelischen Jams besteht. Immer wieder geht die Nostalgie mit den Schweden durch, so dass man noch weiter in der Zeit zurückgeht und kurzzeitig bemüht ist wie eine der psychedelischen US West Coast-Gruppen ab 1966 zu klingen.
Es gibt auch einige Passagen, die verstärkt Folkiges, experimentelle Collagen sowie Postrockiges mit sich bringen. Mitunter scheinen die Grenzen zwischen Post- und Psychedelic Rock zu verschwimmen. In dem federleichten „Lost in the swamp“ treffen Jazz und Walzer aufeinander. Vielleicht beginnt so die eigene Note von Barrett Elmore durzuschimmern.
In den besten Momenten vermengen die psychedelischen Artpop-Kompositionen Melancholie mit Hippie-Flair. Eine originelle Entwicklung, die auf den nächsten Alben so fortgesetzt werden sollte. In dem CD-Bonus Track widmet man sich schließlich doch noch dem (psychedelischen) Jamrock.
Die Musiker wollten offenbar fast alles, was es in den 60ern an Psychedelischem so gab (ein wenig Sitar dürfte übrigens auch nicht fehlen) abdecken und wiederbeleben. Am Ende frage ich mich, worin besteht die musikalische Vision von Barrett Elmore? Das Ziel war wohl einfach ein Streifzug durch die psychedelische Musik der 60er, gemischt mit einigen folkigen und postrockigen Momenten. Für die Zukunft der Formation wünschte ich mir also etwas mehr an eigenem Profil. Wer aber bedingungslos auf Nostalgie und Psychedelisches steht, der kann das obige Gemecker ignorieren, denn schlecht gemacht ist „Woodlands“ ganz bestimmt nicht.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
23.4.2012 |
| Letzte Änderung: |
23.4.2012 |
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