Weisser Alarm
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Jean d'Auberlaque |
Instruments |
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Gastmusiker
| Ax Genrich |
Guitar (Track 4) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Taxi nach Nowosibirsk
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5:14
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| 2. |
Planetengesang 1
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1:49
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| 3. |
Planetengesang 2
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4:32
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| 4. |
Rolf-Ulrich Kaiser
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9:19
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| 5. |
Mahlstrom
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5:47
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| 6. |
Jumping beans (PDL 1)
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2:10
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| 7. |
Supernovae - Crab Nebula DPVM4 remix
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3:02
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| 8. |
Mezzoforte (PDL 9)
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2:29
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| 9. |
Ralph
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1:18
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| 10. |
Der Höllenbreughel
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3:35
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| 11. |
Interview mit den Frogs (PDL 6)
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3:57
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| 12. |
Prüfung der Lautsprecherpolung
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0:12
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| Gesamtlaufzeit | 43:24 |
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Rezensionen

Der Petunienmann von Metluna Vier ist Jean d'Auberlaque, den man vielleicht als den Gitarristen der Spacerocker von Scarlet Utopia kennt. Trotz seines etwas Anderes implizierenden Namens kommt d'Auberlaque aus Neuss am Niederrhein, was aber nicht weiter ungewöhnlich ist, ist ja Belgien nicht so weit weg. Gerüchteweise soll sich hinter dem Namen allerdings ein gewisser Jochen Oberlack verbergen. Bleiben wir doch einfach beim Namen Petunienmann.
Mit "Weisser Alarm" begibt sich der Petunienmann, der hier offenbar das Meiste selbst gemacht hat (die Besetzungsangaben auf der Innenseite des ansonsten sehr hübsch aufgemachten Digipacks sind etwas kryptisch), zurück in seine Jugend in den frühen 70ern. Das Album stellt sich als eine Art Krautrock-Hommage dar, als eine Verbeugung vor den elektronisch-freiformatig-kosmischen Exkursen der frühen Teutonenrocker, aber auch als Spiel mit eigenem, klangverwandtem Material und retrokrautigen Ingredienzien. Für die lange "Lobpreisung" des Krautrockpapstes Rolf-Ulrich Kaiser hat sich der Petunienmann mit Ax Genrich (siehe Guru Guru) sogar einen prominenten Gast aus jenen Tagen auf das Album geholt.
Eine recht bunte Mischung setzt und der Petunienmann hier vor. Ein sehr eigenes Gemenge ist dies zudem auch, da er nichts kopiert, sondern mit eigenen Ideen stilecht und kreativ musiziert, ganz im krautigen Geiste. Die Musik schwankt zwischen Kraftwerkartigem (z.B. "Taxi nach Nowosibirsk"), fast ganz Retro-Elektronischem (z.B. "Planetengesang" oder "Der Höllenbreughel") und erdig-kosmisch-spacigem, meist von kraftvollen E-Gitarren dominiertem Gerocke (z.B. das schon erwähnte "Rolf-Ulrich Kaiser" oder "Mahlstrom" - letzteres zudem durchsetzt mit Floyd-Reminiszenzen) hin und her, oder mischt Fragmente davon durcheinander. Das klangliche Ergebnis kommt sehr farbig und dicht, dabei seltsam authentisch, aber doch modern (retro-modern) und immer versehen mit einem gewissen Augenzwinkern aus den Boxen. Gesungen wird nicht, doch gibt es immer mal wieder meist gesprochenen menschlichen Lautäußerungen.
Prüfung der Lautsprecherpolung! Seitenlautensprecher in der Mitte zusammenstellen! Bei Richtiger Polung brandet das Geräusch im Raume auf und verschwindet zwischen den Lautsprechern! Äh ... genau! Krautrockfreaks mit Humor, die vielleicht auch noch ein Faible für die erste deutsche Science-Fiction-Serie haben, sollten sich "Weisser Alarm" zulegen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
24.4.2012 |
| Letzte Änderung: |
25.4.2012 |
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