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Mr. Fastfinger

In Motion

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2012
Besonderheiten/Stil: instrumental; Rock / Pop / Mainstream
Label: Mad Guitar Records
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Mr. Fastfinger Imaginary Guitar
Mika Tyyskä Guitar & Programming
Lasse Rantanen Bass & Jew’s Harp
Thomas Törnroos Drums & Percussions
Kalle Katz Keyboards & Straw oboe

Gastmusiker

Timo Kämäräinen 2nd guitar solo (2)
Jordan Rudess Keyboard leads (3)
Thomas Blug Guitar leads (6)
Vesa Eloranta Rap (4)
Mauro Gargano Drums (2), One chord stunt guitar (1) Accordeon (10) Conga (12) etc.
The Guitar Demons (Philip Adam, Jesse James Wrangell, Petri Hurme, Memo Salazar, Tobias Weinberger, Aman Hassan, László Szabó, Borna Matosic, Jutta Inauen, Brian Larkin) Horror effects (10)

Tracklist

Disc 1
1. Unravel 6:06
2. Lost World 5:27
3. Super Sinister 4:44
4. Motion Beat 3:54
5. Ripple Travel 2:22
6. Beach Turtles 5:24
7. Mountain Mover 5:44
8. Breathe 3:27
9. Little Wind 3:53
10. Daemons & Ghouls 6:46
11. Thunderpantz 5:31
12. Home is Where the Heart is 6:34
Gesamtlaufzeit59:52


Rezensionen


Von: Nik Brückner @


Mr. Fastfinger ist der Gitarrensensei! Und er ist zurück mit einem neuen Abenteuer! Es hat mehr Energie! Mehr catchige Riffs! Mehr Emotion! Mehr Arrangements! Und mehr epische Soli als je zuvor!

Vielleicht ist es aber auch ein Morgenbillig. Denn wenn man sich durch all die Energie, die catchigen Riffs, die Emotion, die Arrangements und die epischen Soli gehört hat, bliebt irgendwie nicht viel hängen. Das ist ein bisschen wie beim Durchblättern eines Kataloges: Der Sensei führt alles vor, was er kann. Und er kann alles! Schon der erste Titel ist ein Schaufenster sämtlicher Gitarrentechniken, die man seit den seligen Tagen Van Halens, Vais und Malmsteens (ich meine die 80er) draufhaben muss, wenn man in der Welt der harten Gitarren etwas gelten will: Tremolo, Pizzicato, Tapping - und wenn der Sensei all das vorgeführt hat, ist man tief beeindruckt - aber auch nicht mehr.

Es hapert, wie bei vielen solcher Alben, am Songwriting. Naja, nicht dass Mika Tyyskä keine Songs writen könnte, er kann Hardrock, er kann Latin-Rock, er kann Sonstwas-Rock, er kann auch 7/8-Takte (für die, denen das wichtig ist), aber funktionieren tut es leider allzu selten. Schade! Denn spielen kann der Mann, also Mr. Fastfinger meine ich, und auch seine Mitstreiter und die zum Teil recht illustren Gäste zünden ganz schön auf. Nur irgendwie zünden sie dann auch schnell wieder ab.

Ein nettes Album, ein toll gespieltes Album, aber vielleicht eher ein Album, das geeignet ist, Gitarrenschülern die Kinnlade zwischen die großen Zehen klappen zu lassen. Auch dürften sich Rockhörer mehr daran freuen können als Proghörer, denn trotz all der frickelig-fastfingrigen Fastfingerei - wirklich proggig wird "In Motion" nur am Rande.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: derlei Alben
Veröffentlicht am: 25.4.2012
Letzte Änderung: 26.4.2012
Wertung: 8/15
Nett - im guten wie im schlechten Sinne.

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