Loop
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
1
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1:40
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| 2. |
2
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1:18
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| 3. |
3
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1:56
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| 4. |
4
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1:34
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| 5. |
5
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1:53
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| 6. |
6
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1:25
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| 7. |
7
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1:39
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| 8. |
8
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1:53
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| 9. |
9
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1:50
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| 10. |
10
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1:52
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| 11. |
11
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1:34
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| 12. |
12
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1:52
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| 13. |
13
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0:58
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| 14. |
14
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1:34
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| 15. |
15
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1:31
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| 16. |
16
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2:06
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| Gesamtlaufzeit | 26:35 |
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Rezensionen

2011 gab es von Ben Sharp und Cloudkicker immerhin zwei EPs zu vermelden, aber schon "Loop", die erste davon, machte klar, dass im Lager des Math-Metal-Projektes auf einmal ein anderer Wind wehte als noch auf dem gelungenen Zweitalbum "Beacons". Die Zeiten von Gitarrenwänden und Frickeldrumming sind vorbei, nunmehr regieren halbakustische Schwelgereien auf der Gitarre, die wohl im Großen und Ganzen dem Postrock zugerechnet werden können. Natürlich bleibt die Außendarstellung weiterhin kryptisch, zumal sämtliche Songtitel mit Nummern betitelt sind. Und die Anzahl der (herrlich zusammenhangslosen) Bilder auf dem Cover entspricht der Anzahl der Songs, weshalb man also kreativerweise die Bilder mit den einzelnen Titeln in Verbindung zu bringen versuchen könnte. Das ist aber natürlich nicht meine Aufgabe hier und würde ohnehin im LP-Zeitalter noch viel mehr Spaß machen.
Die Stücke, sollte man sie denn so nennen wollen, werden dem Titel auch vollends gerecht. Fragmetarische ein- und wieder ausgeblendete Einsätze auf der Gitarre, die auch gut in Endlosschleife laufen könnten, aber denen jeweils schon bei weit unter zwei Minuten Dauer eine gewisse hypnotische Monotonie innewohnt. Trotzdem bleibt das Material natürlich ziemlich fragmetarisch, allerdings ist die Konsequenz, mit der das Konzept hier durchgezogen wird, auch bemerkenswert. Und prinzipiell wird hier ja auch Wohlklang geboten, wie die einzelnen Stücke zeigen.
Denn jedes der Fragmente zeichnet sich durch eine ganz eigene Stimmung aus. Hier gibt es, mehr oder weniger der Reihe nach, verspielten Postrock in "1", schräge Gitarreneffekte in "2", folkig-warme Romantik in "3" und "4", herbstliche Melancholie Stimmung in "5", postrockiges Gezirpe in "6" und "8" und merkwürdiges Gestampfe in "7". In der zweiten Hälfte entspanntes Geschrammel in "9", nochmals Folkromantik in "10" (die mich hier an Ulvers Folkalbum "Kveldssanger" denken lässt), krumme Takte und orientalische Klänge in "11". Dann - natürlich in "12" und wieder in "13" - nochmals Postrock-Schwärmerei, nochmals Herbst ("15") und abschließend euphorisierte Aufbruchsstimmung. Auffällig ist bei auf der gesamten EP noch der merkwürdig rauhe und doch charmante Sound. Auch hier schafft Ben Sharp wohl eine bewusste Abgrenzung vom technisierten Gefrickel der Vorgängerwerke.
Was die abschließende Bewertung von "Loop" angeht, bin ich etwas hin- und hergerissen. Den Stilwechsel nehme ich Ben Sharp ohne weiteres ab, hingegen irritiert mich die fragmetarische Ausrichtung etwas. Andererseits werden hier solcherlei Motive, wie sie auf schwächeren Postrock-Alben minutenlang wiederholt werden, in geradezu sarkastischer Kürze geboten. Dieser Umgang wiederum nötigt mir Respekt ab, weshalb der eigentlich zu äußernde Vorwurf "Hätte man nicht richtige Songs schreiben können? Tschüß, Cloudkicker! Zwei Punkte weniger!" (welch' Anspielung...) gleichwohl ins Leere geht. Somit ist "Loop" dann unterm Strich eine definitiv als interessant zu bezeichnende Skizze und auch ein gutes Beweisstück für die Entwicklung von Cloudkicker.
Natürlich ist auch "Loop" über die Bandcamp-Seite von Cloudkicker als "Name your price"-Download verfügbar. Und selbst im unschlüssigsten Fall kann auf der Seite immer noch ins Album hineingehorcht werden.
| Anspieltipp(s): |
2, 5, 10 |
| Vergleichbar mit: |
Postrock- und Folk-Schnipsel |
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| Veröffentlicht am: |
26.4.2012 |
| Letzte Änderung: |
29.8.2012 |
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