Mantra
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Juan Ahumada |
Guitar |
| José Manuel Portela |
Keyboards, Vocals |
| José Antonio Ramirez |
Bass |
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| Tito Alcedo |
Guitar |
| Tato Macias |
Drums, Percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Sanlucar
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5:16
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| 2. |
Bajo la sombra de un cipres
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9:42
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| 3. |
Acantilado
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5:41
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| 4. |
Sacromonte
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11:13
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| 5. |
Arco iris
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4:38
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| 6. |
Mantra
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11:13
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| Gesamtlaufzeit | 47:43 |
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Rezensionen

Mantra kamen aus Puorto Real in der Bucht von Cadiz. Die Band wurde erst 1977 vom Schlagzeuger Tato Macias gegründet. Man war zuerst als Trio tätig (Gitarre, Bass, Schlagzeug), wuchs dann aber zum Quintett heran (2xGitarre, Tasten, Bass, Schlagzeug). Mantra waren live recht aktiv, traten oft zusammen mit Cai, Azahar und Iman auf, veröffentlichten aber zu Lebzeiten nie ein Album. Anfang 1980 löste sich die Band auf.
1979 spielte die Gruppe mit dem Aufnahmeequipment von Cai und in deren Studio (wenn ich den spanischen Beihefttext der hier rezensierten CD richtig verstehe) ein paar Nummern ein, die wohl als Demo dienen sollten. Über 30 Jahre später haben die Macher von Arabiand Rock (siehe auch "Suite" von Khorus) diese Aufnahmen irgendwo ausgegraben und mit dem Titel "Mantra" auf CD veröffentlicht. Das Ganze stammt wohl von einer überlebenden Tonbandkassette, wurde aber durchaus ansprechend digital wieder aufbereitet. Perfekt ist der Sound des Ganzen allerdings auch nicht. Der Klang ist zwar recht frisch, rauscharm und druckvoll, doch gibt es ab und zu Aussetzer und Tonschwankungen. "Mantra" stellt jedenfalls die einzige überlebende Tonaufnahme (und wohl auch die einzig, die jemals in einem Studio gemacht wurde) der Band aus Südspanien dar.
Klassischen, meist instrumentalen Prog machten Mantra, der sich in den Bahnen bewegt, die schon von den oben erwähnten Landsleuten abgesteckt wurden. Auch Mezquita aus Cordoba könnte man als Vergleich anbringen. Wie bei jenen gibt es bei Mantra immer wieder spanisch-folkige Flamenco-Elemente, die von den beiden E-Gitarren verspielt gesponnen werden. Ansonsten wird hier druckvoll, bisweilen recht jazzig gerockt, recht kantig, getragen von der ausladenden Tastenarbeit Portelas (Synthesizer, String Ensemble, E-Piano), bestimmt von allerlei virtuosen Soli der Gitarren (nur elektrischen solchen) und belebt vorangetrieben von der wuseligen Rhythmusfraktion. Einige ruhigere, klangschwebend-etherische Momente (inklusive Tonbandeinspielungen mit Naturgeräuschen) sind auch zu vermelden und recht expressiven Gesang im Stück "Acantilado". Der Rest ist - wie schon angedeutet - instrumental gehalten.
"Mantra" bietet klassischen Hispano-Symphoprog, den sich Freunde dieses Subgenres durchaus zulegen können. Kleine Abstriche am Klang muss man machen, doch wird dies durch die abwechslungsreiche, sehr farbige und engagierte Musizierweise der Protagonisten mehr als ausgeglichen. Kurzum: Es hat sich gelohnt, dass diese Aufnahmen aus den Untiefen der Proghistorie an die Oberfläche gebracht wurden!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
28.4.2012 |
| Letzte Änderung: |
1.5.2012 |
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