Messages
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Lantern Music |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Troy Donockley |
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| Nick Beggs |
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| Rosie Biss |
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| Terl Bryant |
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| Nollaig Casey |
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| Julie Darling |
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| Barbara Dickson |
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| Neil Drinkwater |
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| Andy Duncan |
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| Heather Findlay |
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| Tim Harries |
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| Joanne Hogg |
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| Nick Holland |
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| Peter Knight |
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| Brad Lang |
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| Chris Redgate |
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| Duncan Rayson |
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| Olivia Sparnenn |
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| Frank Van Essen |
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| The Emperor String Quartet |
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| York Cantores Choir |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Sights
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3:12
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| 2. |
For Him Who Will Never Return
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3:37
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| 3. |
Now, Voyager
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9:08
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| 4. |
Fragment
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4:28
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| 5. |
Orkahaugr
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11:13
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| 6. |
Finlandia
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3:40
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| 7. |
Dunmail Rising
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6:23
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| 8. |
Pursuit of Illusion
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8:43
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| 9. |
Tunnels
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9:58
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| 10. |
The Procession
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3:09
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| Gesamtlaufzeit | 63:31 |
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Rezensionen

Troy Donockley kannte ich ursprünglich nur aus dem Folk-Umfeld, nämlich von mehreren Alben der Folk-Ikone Maddy Prior. Aber auch im progressiv-rockigen Umfeld ist er tätig, so war er lange Jahre Mitglied von Iona und spielte auch auf den Reunion-Alben von Mandalaband. Dass es auch Soloalben von Troy Donockley gibt, war mir dagegen bis dato nicht bekannt. Um diese Wissenslücke zu schließen, erschien die Kompilation Messages mit dem Untertitel A collection of music 1998 - 2011.
In dem hier abgedeckten Zeitraum von 13 Jahren erschienen allerdings gerade mal drei Soloalben des Musikers. Diese sind hier mit jeweils zwei bis drei Stücken vertreten, dazu kommen zwei neue, bislang unveröffentlichte. Leider geizt die CD mit Informationen, man erfährt weder etwas zur Besetzung, noch, wo die Songs ursprünglich erschienen. Die entsprechenden Angaben findet man erst auf Troy Donockleys Homepage, zusammen mit Kommentaren zu jedem einzelnen Stück. Unter den Mitmusiker(inne)n finden sich recht illustre Namen, neben aktuellen und ehemaligen Iona-Musikern z.B. noch Peter Knight von Steeleye Span oder die ehemalige Sängerin der Folk-Progger Mostly Autumn, Heather Findlay.
Troy Donockley spielt hauptsächlich Dudelsack; nicht die schottischen "Highland bagpipes", sondern den kleineren, irischen, der im Englischen als "Uillean pipes" bezeichnet wird und einen ganz anderen Klang hat. Als echter Multiiinstrumentalist spielt er noch eine ganze Reihe weiterer Instrumente, von den ebenfalls aus Irland stammenden High und Low Whistles bis zu verschiedenen Saiten-, Schlag- und Tasteninstrumenten. Das überwiegend folkloristische Instrumentarium lässt schon vermuten, dass die Musik stark von irisch-schottischem Folk geprägt ist. Die Musik lässt die Grenzen traditioneller Folk Music jedoch weit hinter sich. Nicht nur, dass häufig Elemente vorderasiatischer Musik eingebracht werden, vor allem durch entsprechendes Schlagwerk; was die Musik von Troy Donockley letzten Endes für den Prog-Hörer interessant macht, ist die Verschmelzung des Folk-Sounds mit artrockigen bis symphonischen Elementen, bis hin zu regelrechten "Folk-Symphonien" wie Now, Voyager oder Orkahaugr, einer besonders gelungenen Symbiose aus irischem Folk, Ethno und Artrock. Wobei Art"rock" eine etwas gewagte Bezeichnung ist, denn allzu sehr gerockt wird hier nicht, auch wenn Troy Donockley gelegentlich die E-Gitarre erklingen lässt.
Das Repertoire reicht bis hin zur modernen Klassik mit einem schlicht Fragment genannten Chorwerk, das auf einem aramäischen Text basiert und gleichzeitig archaisch und modern klingt. In dieser Sammlung artifiziellen Folkrocks ist das allerdings eher ein Außenseiter. Mit Finlandia von Jean Sibelius gibt es auch eine Klassik-Bearbeitung (die allerdings nur einen Teil der Originalkomposition umfasst). Troy Donockley soliert auf dem Dudelsack und wird dabei von einem Streichquartett begleitet.
Interessant ist diese Kompilation vor allem für Liebhaber von Iona, die teilweise in einem vergleichbaren musikalischen Gebiet tätig sind. Auch sonst können Liebhaber irisch-schottischer Folklore, die selbige einmal in ein progressives Umfeld eingebettet hören möchten, hier ein Ohr riskieren. Hörproben gibt's auf Troy Donockleys Homepage. Schade, dass sich auf der CD selbst so wenig Informationen finden!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
30.4.2012 |
| Letzte Änderung: |
30.4.2012 |
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