Squintaloo
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eigenproduktion |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Klemens Klarhorst |
Bass |
| Daniel Eichholz |
Schlagzeug, Piano (Outro Nimbostratus) |
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| Tomas Svensson |
Synthesizer |
| Heinrich Schiffers |
Gitarre, Clavichord (Intro Nimbostratus) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Attila
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6.33
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| 2. |
Rauhamrane
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9.25
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| 3. |
Orient Express
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7.25
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| 4. |
Nimbostratus
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11.25
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| 5. |
Gupda
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11.25
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| 6. |
Inspector D.
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3.52
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| Gesamtlaufzeit | 50:05 |
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Rezensionen

Entstanden sieben Jahre nach dem erfrischend schrägen Debütwerk "Latantriga, latantriga!" lässt "Squintaloo" die humorig-bizarren Hörspiel-Einfälle des Vorgängerwerks sowie dessen Biss vermissen. Stattdessen setzt man auf möglicherweise humorfreie und introvertierte, dafür aber auf tadellose Verschmelzung von Jazz-Fusion, Progressive Rock und (gelegentlich) Progmetal. Eine Umstellung ist also notwendig, die mir aber lohnenswert erscheint.
Das Besondere an "Squintaloo" ist für mich Tatsache, dass man derart diszipliniert polyphon und kontrapuktiert gespielten, derart minutiös arrangierten und gleichzeitig distanziert wirkenden Fusion-Prog nur sehr selten geboten bekommt. Unter der scheinbaren Leichtigkeit des Jazz-Rock entdeckt der Hörer bei Squintaloo einen ausgeprägten Hang zu zerbrechlichen Arrangements, die von immer wieder auftauchenden Prog-Metal-Passagen aufgemischt werden. Die Liebe zum Detail ist nur schwer zu überhören, so dass eine gewisse Nähe zum sog. Math-Rock feststellbar ist. In "Gupda" wird Jazz Fusion beispielsweise dezent von einem schweren Gitarrenriff unterwandert. Für Freunde von herrlich krummen Rhythmen und vorbildlich durchdachtem Zusammenspiel ist "Squintaloo" das optimale Werk, falls sie nichts gegen etwas unterkühlte Musik haben.
Selbst in den Passagen, in denen normalerweise die Unverbindlichkeit einer durchschnittlichen Fusion-Scheibe drohen würde, verwendet Squintaloo's Rhythmustruppe frappierend obsessive Rhythmen. Auch die Gitarrensolos wissen alles Banale gekonnt zu vermeiden. Insgesamt entsteht bei mir der Eindruck einer interessanten musikalischen Gratwanderung zwischen Leichtigkeit, Unnahbarkeit, Härte und Melancholie.
"Squintaloo" von Squintaloo ist eine fast perfekte (möglicherweise bis auf den Schlagzeugsound) Scheibe für Freunde vom durchdachten, weitgehend zurückgenommenen Fusion-Prog, der eine vordergründige Zurschaustellung von Virtuosität nicht nötig hat.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
29.4.2012 |
| Letzte Änderung: |
29.4.2012 |
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