Lingua Franca
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Tosin Abasi |
8 string guitar |
| Javier Reyes |
8 string guitar |
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| Adrian Terrazas |
woodwinds, percussion |
| Eric Moore |
drums |
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Gastmusiker
| Kelela Mizanekristos, Sheera Ehrig |
singing |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Seven Ways Till Sunday
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4:46
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| 2. |
Consider Yourself Good
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4:44
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| 3. |
Endeavor
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6:25
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| 4. |
Haas Kicker
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7:08
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| 5. |
Hollywood Swinging
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3:37
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| 6. |
Inverted Ballad
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3:11
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| Gesamtlaufzeit | 29:51 |
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Rezensionen

Mit T.R.A.M. verhält es sich wie früher mit RPWL, die Anfangsbuchstaben der Nachnamen bilden den Gruppennamen. Das halte ich prinzipiell für keine gute Idee, aber bei T.R.A.M. kommt zumindest eine leichter merkbare Kombination bei heraus. Da T.R.A.M. und RPWL ansonsten aber keinerlei Gemeinsamkeiten haben, vergessen wir den „Vergleich“ auch gleich wieder.
Das A und R von T.R.A.M. stehen für Abasi, Tosin und Reyes, Javier. Da klingelt es bestimmt schon, denn das sind immerhin 2/3 der aktuellen Animals As Leaders-Besetzung. T.R.A.M. ist ein neues Projekt des Animals As Leaders-Chef Abasi und seinen kongenialen Partner Reyes hat er gleich mitgebracht. Adrian Terrazas, der anscheinend auch bei The Mars Volta mitmischt, steuert allerlei Gebläse bei und am Schlagzeug sitzt Eric Moore.
Die Formel T.R.A.M. ist gleich Animals As Leaders minus Metal plus Jazz geht in etwa auf. Ausnahmegitarrist Abasi und Reyes lassen die Saiten ordentlich vibrieren und stürzen sich in abenteuerliche Griffbrett-Duelle und Saiten-Ornamentik. Allerdings ohne heftiges Geriffe, die verzwirbelten Gitarrenlinien stehen in der Tradition eines Allan Holdsworth, eines John McLaughlin oder eines Al Di Meola. Atemberaubend, was die beiden Saiten-Hexer hier wieder zaubern.
Den Unterschied macht aber trotzdem Adrian Terrazas, der mit kreischendem Saxophon und manisch-dementen Flöten der Musik von T.R.A.M. diesen deutlichen Tritt in Richtung Jazz verpasst. Trotzdem muss jetzt kein Rock-Hörer Angst bekommen, „Lingua Franca“ groovt und rockt so ungemein, dass wahrscheinlich eher traditionelle Jazzer vom Glauben abfallen als Progressive Rocker.
Im Untergrund tobt der Schlagzeug-Wizzard Moore und feuert ein beeindruckendes Fills- und Break-Gewitter ab. Kuriose Metriken und seltsame Rhythmen würzen das Geschehen zusätzlich noch auf das Feinste. Was für ein Wirbelwind!
So ist „Lingua Franca“ eines der beeindruckensten, sicherlich auch einigermaßen anstrengensten, Instrumentalalben, das man sich vorstellen kann. Mitreißendes Hörfutter für den Anhänger komplexer, anspruchsvoller Instrumentalmusik. Ein Meisterwerk? Leider dann doch nicht ganz, denn die Laufzeit so um die 30 Minuten ist dann doch etwas mau, aber vor allem die seltsame Idee bei zwei Tracks zwei Mädels textlos – zwar im Hintergrund, aber eben doch – mitsummen zu lassen, trüben dann den fantastischen Eindruck ein kleines bisschen. Aber eigentlich macht das nicht viel aus: Das Album ist letztlich sensationell.
Bitte bald mehr und dann auch gerne länger...
| Anspieltipp(s): |
Für Jazzer: "Haas Kicker", für Proggies: "Endeavor" |
| Vergleichbar mit: |
Animals As Leaders minus Metal plus Jazz |
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| Veröffentlicht am: |
5.5.2012 |
| Letzte Änderung: |
5.5.2012 |
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