To Nowhere And Beyond
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Julien Putigny |
Gitarre |
| Maxime Putigny |
Bass |
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| Laurent Falso |
Schlagzeug, Percussion |
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Gastmusiker
| Andy Kuntz |
Gesang |
| Paul Shortino |
Gesang |
| Edu Falaschi |
Gesang |
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| David Steele |
Gesang |
| Tara |
Gesang |
| Michelle |
Gesang |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Impulse
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5:01
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| 2. |
Standard Man
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6:13
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| 3. |
Nowhere And Beyond
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3:42
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| 4. |
Beyond Infinite
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4:35
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| 5. |
Eternity
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5:12
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| 6. |
Time After Time
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4:48
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| 7. |
My Road
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4:34
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| 8. |
cEvilisation
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4:04
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| 9. |
Underworlds
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9:00
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| Gesamtlaufzeit | 47:09 |
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Rezensionen

Und wieder einmal flattert uns dieser Tage mit dem Atlantyca-Debüt "To Nowhere And Beyond" ein durchaus ambitioniertes Werk aus dem Progmetal-Umfeld ins Haus. Ambitioniert insofern, dass die verantwortlichen Gebrüder Putigny natürlich ein Konzeptwerk (Themenkreis "Die Reise ins Innere") ins Auge gefasst haben und dafür auch mehr oder weniger bekannte Gastsänger gewinnen konnten, allen voran Andy Kuntz (Vanden Plas) und Edu Falaschi (Angra). Und nicht nur aufgrund dieser äußerlichen Gegebenheiten, sondern auch wegen des recht melodischen Stils kann man die Musik wohl durchaus in eine Reihe mit den jüngeren Progmetal-Konzeptwerken von Airs oder Flaming Row stellen.
Das instrumentale "Impulse" lässt das Album recht kraftvoll und durchdacht beginnen, sich grob im musikalischen Terrain von Symphony X (allerdings mit Handbremse) verorten und leidet leider unter etwas sterilen Sounds. "Standard Man" fährt diesen gemäßigt-angenehmen Stil weiter und fügt noch etwas Verträumtheit hinzu, die durch Akustikpassagen und Echoeffekte noch verstärkt wird. Der folgende Titeltrack "Nowhere And Beyond" legt härtetechnisch teilweise noch einige Pfund auf die Schippe, der übertrieben geschliffene Gesang von David Steele gefällt mir allerdings weniger. "Beyond Infinite" beginnt mit düsteren und arabesken Klängen und behällt zwischen den üblichen Metalriffs diese Stimmung bei. Man ahnt, welcher Teil hier überzeugender wirkt.
Die folgende Powerballade "Eternity" nimmt folglich praktisch nur noch diese halbakustische Düsterstimmung auf und ist damit schon eines der interessantesten Stimme des Albums, trotz des obligatorischen Powerparts in der Mitte und dessen Simpelrhythmus. "Time After Time" ist eher simpel gehalten und hat es schwer, nicht im Keyboard-Pathos zu versinken. Eher zwiespältig sind hier das Mainstream-Riffing und der in den Strophen interessante, im Refrain aber etwas abgedroschene Gesang einer gewissen "Michelle". Dafür macht hier ausnahmesweise mal die netterweise polyphone Soloarbeit Spaß. Fieserweise beginnt dann hiermit die Mainstream-Ecke des Albums, wenn auch "My Road" in den Strophen und gesanglich ganz interessant ist. Die AORigen Keyboard-Fanfaren am Anfang und im Refrain von "cEvilisation" treffen sicher nicht jedermanns Geschmack, auch wenn die Nummer ansonsten ganz passabel ist und einen netten Aufbau durchmacht.
Auffällig sind über die gesamte Albenlänge, am prominentesten wohl in "Standard Man" und "Beyond Infinite", die reduziert gehaltenen Arrangements zu den Gesangseinsätzen, die aber gerade deshalb umso fragiler und nachdenklicher wirken und dem Album paradoxerweise einen gewissen Tiefgang verpassen. Allerdings lässt sich so scheinbar ein Andy Kuntz optimal in Szene setzen. Auch die Gesangsmelodien heben sich - bei all dem Sound drumherum - bemerkenswerterweise nur allzugut von den mainstreamigen Belanglosigkeiten mancher Newcomer ab, wohingegen die solistische Instrumentalarbeit zeitweilig doch etwas bieder ausfällt. Hier besteht dann wohl auch der größte Nachholbedarf, denn die Riffs in "Beyond Infinite" oder "Time After Time" beispielsweise bedienen sich nur allzusehr im modernen Melodic-Metal-Fundus jeglicher Coleur (also reichen die Referenzen hier von Epica bis Royal Hunt).
Das abschließende "Underworlds" schließlich geht als guter Querschnitt durch das gesamte Album durch: Überzeugende Gesangseinsätze und überlegte Melodien, Düsterstimmung in den ruhigen Passagen und ein bisschen Beliebigkeit bei Riffing & Co. Dazu natürlich noch AOR-Keyboardsound und ein paar Ruhepausen. Damit kommen wir also zum Fazit: Atlantycas Debüt ist eine etwas zwiespältige Angelegenheit, die interessante Elemente (Stimmung, Akustikeinsätze, Gesang) mit recht durchschnittlichem Leim dazwischen (Begleitung, Produktion) zusammenhält. Ergo ist das hier mal wieder ein Album für Rosinenpicker, aber wenn man sich auf die Stärken besinnen sollte, haben die Franzosen durchaus Potenzial.
| Anspieltipp(s): |
Standard Man, Eternity, Underworlds |
| Vergleichbar mit: |
so einer Art Asia-Progmetal |
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| Veröffentlicht am: |
2.5.2012 |
| Letzte Änderung: |
2.5.2012 |
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