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The Machine

Calmer Than You Are

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2012
Besonderheiten/Stil: HardRock; Psychedelic; Spacerock; sonstiges
Label: Elektrohasch Schalplatten
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Davy Boogaard drums
David Eering guitar & vocals,Sitar,piano,darbuka tom,mellotron
Hans von Heemst bass,add.vocals

Tracklist

Disc 1
1. Moonward 8.13
2. Scooch 4.26
3. Grain 3.01
4. D.O.G. 8.24
5. Sphere (...or kneiter) 12.22
6. 5&4 6.15
7. Repose 3.08
Gesamtlaufzeit45:49


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski


Welcome to The Machine - diese Begrüßung hat im Falle des niederländischen Powertrios The Machine und dessen viertem Album "Calmer Than You Are" keinen negativen Beigeschmack, steht sie spätestens nach dem bekannten Pink Floyd-Song doch eher für das restlose Aufgehen in einem seelenlosen System. Für mich kann The Machine ab sofort auch positiv besetzt sein, zumindest was die tadellose Darbietung des so benannten Trios anbelangt.

Dieses Trio bietet auf jeden Fall wie aus dem Handgelenk geschüttelte Grooves am laufenden Band, so dass einem Vergleiche mit einer perfekt geölten Maschine in den Sinn kommen. Man liest, dass The Machine auf ihrem vierten Werk etwas direkter und weniger psychedelisch agieren wollten. So trifft in dem eröffnenden "Moonward" der verträumt-psychedelische Teil mit nach hinten gemischten Sitarklängen auf die knallhart riffenden Stoner Rock-Passagen. So soll intelligent gemachter (um nicht zu sagen, progressiver) Hardrock im neuen Jahrtausend klingen, bei dem man in bester Rocktrio-Tradition allen drei Mitstreitern gleichzeitig mit Vergnügen zuhören kann.

Nach drei beim psychedelisch-progressiven Hardrock der 70er anknüpfenden Stücken bietet "D.O.G." zusätzlich Gitarrendrones sowie Ausflüge ins Epische. In "Sphere..." geht die Reise zur Abwechslung mal in Richtung spaciger Jam-Rock. Sehr einnehmend finde ich die wiederholten Ausbrüche des Trios, die als Übergänge zwischen den zurückhaltenden und den rockenden Teilen dienen. In "5&4" zeigen die "Jungs" mal wieder, wie man mit krummen Rhythmen für unwiderstehliche Grooves sorgen kann.

In den frühen 70ern würden The Machine als progressiver Hardrock gelten. Heutzutage wahrscheinlich als anspruchsvoller, psychedelischer Stoner Rock. Freunden von Grooves, die gleichermassen Kopf und Bauch ansprechen sei die Scheibe sehr empfohlen!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.5.2012
Letzte Änderung: 3.5.2012
Wertung: 10/15

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