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Ayefore

Burnout Juggernaut

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2012
Besonderheiten/Stil: HardRock; Independent / Alternative; Mathrock; Metal; Progmetal; Worldmusic / Ethno
Label: ampire records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Daniel Börsch guitar,voc
Tunc Yomolcay bass,voc
Claus-Alexander Fuss guitar,voc
Howard Scarr keys
Jörn Klein drums

Tracklist

Disc 1
1. Dreamers 5:24
2. Break out Hero 4:19
3. Golden Dawn 4:30
4. Karli Kayn Ormaninda 4:40
5. This Time 3:56
6. Words Fail (hungover version) 4:08
Gesamtlaufzeit26:57


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski


Ayefore sind sind in Frankfurt a.M. beheimatet und deshalb integrieren sie nach eigener Aussage Elemente der türkischen Folklore in ihre gitarrenorientierte Rockmusik. Es sollten möglichst viele Großstadt-Elemente in die Musik einfließen. Interessanterweise sind es zum wesentlichen Teil diese durch die Einwanderer mitgebrachten Einflüsse, die die Identität von Ayefore bestimmen. Die Formation bietet meist harten, rifforientierten, treibenden Rock, mit einem zeitweise an Mike Patton erinnernden Gesang, Funk-Rock-Anleihen ("Break out Hero") und System of a Down-Anklängen, einer Combo, die sich für unsere Hörgewohnheiten exotisch anmutender Einflüsse bedient. Für den in "Karli.." in türkischer Sprache erfolgenden Gesang wird mit ziemlicher Sicherheit der Bassist Tunc Yomolcay verantwortlich zeichnen. Aber auch in den Passagen, in denen keine ethnischen Einflüsse auszumachen sind klingt die Rockmusik der Band nach einer starken Vorliebe für ausgefallene Übergänge und einfallsreiche Rhythmen, so dass die Band mit US-Rock-Inspirationen eventuell auch Tool gemeint haben könnte. In solchen Passagen ist es für mich auf jeden Fall erstklassiger, moderner Progmetal, hier gerne auch mit dem aggressiven Grunge-Touch.

In den direkteren Momenten ist energetischer Alternative Rock angesagt, der entfernte Verwandtschaft mit Bands wie Coheed and Cambria offenbart. Seit dem Debütwerk "Smoking Gum Evidence" scheint sich musikalisch viel geändert zu haben, was ich nur anhand von Beschreibungen feststellen kann. Auf der anderen Seite entstand "Burnout Juggernaut" bereits 2009, es ist also nicht gerade das, was man unter einer aktuellen Scheibe versteht, selbst wenn erst im März 2012 erschienen.

Insgesamt ist "Burnout Juggernaut" ein unterhaltsames Lebenszeichen einer leicht ungewöhnlichen deutschen Band, die allen Freunden vom raffinierten Rock gefallen dürfte.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 5.5.2012
Letzte Änderung: 18.6.2012
Wertung: 10/15

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