CONDOR
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Yuji Katsui |
Violin |
| Seiichi Yamamoto |
Guitar |
| Yasuhiro Yoshigaki |
Drums, Percussion |
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| Yoichi Okabe |
Drums, Percussion |
| Jin Harada |
Bass |
| Tatsuki Masuko |
DX7, SH101 |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
AIRES
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19:09
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| 2. |
POPO
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11:52
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| 3. |
LAND
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23:42
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| Gesamtlaufzeit | 54:43 |
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Rezensionen

2006 legten Rovo ihr siebtes Studioalbum vor. Der zweite Keyboarder Koji Nakanishi hatte die Band verlassen, so dass "CONDOR" im Sextett eingespielt wurde. Erstaunlicherweise hat sich diese kleine Reduktion auf den Charakter der Musik ausgewirkt, wie gleich zu berichten sein wird. Wobei es natürlich reine Spekulation ist da nach ursächlichen Zusammenhängen zu suchen. "CONDOR" kommt (kam) wieder als Digipack, sehr edel aufgemacht, dreiteilig, hochformatig mit allerlei Kunstwerken bedruckt und mit schmuckem OBI-Streifen. Leider hat die Musik nicht dieselbe Qualität.
In stilistischer Hinsicht hat sich auf "CONDOR" im Vergleich zu den direkten Vorgängern nicht wirklich viel verändert. Auch hier gibt es ein sehr rhythmisch dahin treibendes, hypnotisch-intensives Gemenge an spacig-elektronischen Rockklängen zu hören, in das diverse getragene bis flotte Soli von Gitarre und Violine eingebettet sind. Allerdings treibt dieses spacig-postrockige Gejamme in den drei langen Nummern ziemlich unaufgeregt, zahm, ideenlos und gleichförmig dahin, geigt Katsui die immergleichen Muster und dümpeln Bass, Gitarre und Tasten eher gelangweilt (oder ausgesprochen entspannt) dahin. Einzig die beiden Schlagzeuger sind einigermaßen gewohnt druckvoll zu Gange.
Vielleicht wollte die Band eine Art von Chill-Out-Album aufnehmen. Inwieweit der Ausstieg von Keyboarder Koji Nakanishi einen hemmenden Einfluss auf die Musik hatte kann man nicht sagen, doch ist die Tastenbegleitung deutlich weniger farbig und abwechslungsreich als auf den Vorgängerscheiben. Seltsam statisch wirkt die Musik, insbesondere im langen "LAND". Hier verändert sich über mehr als 20 Minuten die kompositorischen Muster so langsam, dass man stellenweise meinen könnte, dass die CD hängt bzw. ein zweiminütiges Stück in Endlosschleife wiederholt wird. Dabei steigert sich die Nummer unmerklich und erreicht gegen Ende doch noch einiges an Intensität, die aber auch im Vergleich zu ähnlichen Stellen auf den älteren Alben von Rovo sehr zurückhaltend wirkt.
"CONDOR" ist kein wirklich schlechtes Album. Ihrem ureigenen Space-Elektro-Postrock frönen Rovo auch hier, es wird auf hohem Niveau musiziert, das Ganze kommt perfekt produziert aus den Boxen, doch haben die Japaner diesmal offenbar Pfeffer und Wasabi vergessen und die wenigen Ideen zu breit ausgewalzt. Da die CDs der Band nur zu recht saftigen Preisen irgendwo auftreibbar sind, würde ich davon abraten in "CONDOR" zu investieren. Als anspruchsvolle Hintergrundmusik taugt die Scheibe aber auf jeden Fall!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.5.2012 |
| Letzte Änderung: |
8.5.2012 |
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