Let Yourself Be Huge
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Welcome back
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1:42
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| 2. |
Explore, be curious
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5:31
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| 3. |
The word water
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1:44
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| 4. |
You and yours
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4:48
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| 5. |
One, many
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1:01
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| 6. |
It's inside me, and I'm inside it
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5:07
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| 7. |
This isn't
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1:20
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| 8. |
Let yourself be huge
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4:21
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| Gesamtlaufzeit | 25:34 |
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Rezensionen

Da habe ich mich in der Besprechung zu "Loop" doch tatsächlich geirrt: Cloudkickers "Let Yourself Be Huge" wurde schon vor dieser EP veröffentlicht, angesichts eines Abstandes zwischen beiden Terminen von nicht mal einer Woche möge man mir dies aber nachsehen. Ohnehin muss ich "Let Yourself Be Huge" jetzt wohl im Zusammenspiel mit "Loop" sehen, denn beide EPs setzen auf einen ähnlichen Stil, und die Vermutung liegt ebenso nahe, dass Material von "Let ..." auf "Loop" in ebensolcher Form verarbeitet wurde.
Heißt also, dass auch hier den Hörer anstelle der Math-Metal-Attacken der früheren Werke eine Art halbakustischer Postrock geboten wird. Da nunmehr also auch "richtige" Stücke vorliegen, verstärkt sich dieser Eindruck also noch weiter. So ist, auf das Akustikintro "Welcome Back" folgend, "Explore, be curious" auch gleich mit Schlagzeug unterlegt sowie mit angezerrten Gitarren, was dem Stück den Charakter einer eher rührseligen Postrock-Nummer gibt. Auch "The word water" schlägt in diese Kerbe, komprimiert das Material aber auf die Länge einer "Loop"-Nummer. "You And Yours" schlägt dann zu Beginn erstmals wieder wuchtige Töne im Stile gemäßigter "Beacons"-Nummern an, bleibt ansonsten aber der melancholisch-schwelgerischen Stimmung seiner Vorgänger verhaftet, sodass gegen Ende wieder der Postrock ins Spiel kommt.
In die zweite EP-Hälfte geht es mit dem spartanischen Akustikgitarren-Instrumental "One, many", deren folkiger Habitus in "It's inside me, and I'm inside it" aufgegriffen und zu entspannter Schlagzeugarbeit beibehalten wird. Allerdings zieht sich diese Nummer für meinen Geschmack dann doch zu lange hin, und das Gewitter, das gerade vor meinem Fenster wütet, ist schon spannender. "This isn't" leitet noch mal kurz, folkig und geschmackvoll zum abschließenden Titeltrack über, der mit interessanten Gitarreneffekten und ebensolcher Rhythmusarbeit seinen eher simplen Aufbau mit dem abrupten Ende gut kaschieren kann.
Nun ja, eigentlich sollte ich in der Zusammenfassung ja kritisieren, dass die Stücke auf "Let Yourself Be Huge" angesichts ihres Postrock-Stils zum größten Teil keine großartigen musikalischen Reisen darstellen. Hieran hindern mich allerdings die Tatsachen, dass a) Ben Sharp von Anfang an wusste, wie man grandiose Schwelgereien inszeniert und b) die gesamte EP als zusammenhängendes Werk die benötigte Abwechslung liefert. Hierzu muss dann aber gesagt werden, dass "Let Yourself Be Huge" zum Ende hin etwas abbaut, da insbesondere "It's inside me, and I'm inside it" doch ein paar Minütchen zu lang geraten ist. Ansonsten liegt hier aber wieder ganz moderater Stoff vor, der vor allem wohl die Wandlungsfähigkeit von Cloudkicker unterstreicht. Eine Symbiose aus diesem Stil und dem der Frühphase, und wir hätten einen richtigen Knaller zu erwarten.
Und natürlich ist auch "Let Yourself Be Huge" als kostenloser Download erhältlich, und zwar unter auf der Bandcamp-Seite.
| Anspieltipp(s): |
Explore, be curious; You and yours |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.5.2012 |
| Letzte Änderung: |
9.5.2012 |
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