Ravo
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Yuji Katsui |
Electric Violin, Violin |
| Seiichi Yamamoto |
Guitar |
| Yasuhiro Yoshigaki |
Drums, Percussion |
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| Yoichi Okabe |
Drums, Percussion |
| Jin Harada |
Bass, Harmonica |
| Tatsuki Masuko |
DX7, SH101 |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
TANGER
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12:50
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| 2. |
ECLIPSE
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11:11
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| 3. |
BAAL
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12:04
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| 4. |
RMD
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13:12
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| 5. |
SINO+
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14:20
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| Gesamtlaufzeit | 63:37 |
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Rezensionen

Sehr blau ist es, das wieder sehr edel aufgemachte, in einem dreiteiligen Digipack steckende neunte Studioalbum von Rovo. Erstaunlich ist hier vor allem, dass der Titel der Scheibe erstmals wieder seit "imago" nicht ganz in Grossbuchstaben auf dem Cover steht. Ansonsten bietet "Ravo" nichts wirklich Neues aus dem Rovo-Universum. Auch die Titel der Nummern stehen wie eh und je in kapitalen Lettern auf der Rückseite des Digipacks.
Wie schon auf dem Vorgänger "NUOU" rocken die sechs Japaner auf gewohnt hohem Niveau spacig, jazzig, druckvoll, dabei aber ziemlich locker, durch das Album. Yuji Katsuis elektrisch verstärkte Violine bestimmt meist die Musik, Yamamoto beschränkt sich mit der E-Gitarre eher auf ergänzende Einwürfe, während Tatsuki Masuko wieder zu alter Stärke zurückgefunden hat und neben jazzigen Tastenläufen die Musik mit allerlei weiteren elektronischen Sounds und flächigen Keyboardmustern verziert. Dazu kommt das gewohnt druckvolle und sehr abwechslungsreich tätige Rhythmustrio.
Die Band braucht hier etwas, bis sie so richtig in Fahrt kommt. "TANGER" und vor allem "ECLIPSE" dümpeln doch etwas unaufgeregt dahin, spult die Gruppe ihre gewohnten Muster ein wenig zu entspannt ab. Mit "BAAL" wird es dann aber doch spannend, kommt die Musik packend und abwechslungsreich, sehr perkussiv und rhythmisch aus den Boxen und treibt intensiv und hypnotisch voran. Ähnlich gelungen sind auch "RMD" (in dem sich nun auch Seiichi Yamamoto wieder etwas in den Vordergrund spielt - die Nummer klingt ein wenig nach einer Spacerock-Version des Mahavishnu Orchestra) und das abschließende, stellenweise ausgesprochen kraftvoll dahin rockende "SINO+" ausgefallen.
Rovo sind inzwischen eine jener etablierten Bands, die ihren Stil gefunden haben und von denen man nicht wirklich große Innovationen erwartet. Es würde schlicht nicht mehr nach Rovo klingen, wenn man andere Musik machen würde. "Ravo" bietet in diesem Rahmen klassische Rovo-Musik, die zumindest in den Tracks 3-5 kaum den Höhepunkten im Bandkatalog ("FLAGE" und "MON") nachsteht. Wer also Rovo-Musik liebt, der braucht auch diese Scheibe. Wer aber erst herausfinden möchte wie denn die Chancen zu einer Liebesbeziehung stehen, der sollte erst einmal in einen dieser Höhepunkte investieren!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
30.5.2012 |
| Letzte Änderung: |
31.5.2012 |
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