Good Night to the Bucket
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Mauro Pamiro |
Synthesizer, Keyboards, Electronics |
| Filippo Guerini |
Guitars, Vocals |
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| Flavio Leva |
Drums Percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Good night to the bucket
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4:15
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| 2. |
Interlude
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3:00
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| 3. |
Young meditation
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6:25
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| 4. |
A monkey's arm
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2:43
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| 5. |
Danadune
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2:33
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| 6. |
Changes III
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4:16
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| 7. |
Touch & Go
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5:01
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| 8. |
Uncle Bouzerant
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4:46
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| 9. |
Coda
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2:14
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| 10. |
Better try
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3:42
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| 11. |
Good night to the players
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4:49
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| Gesamtlaufzeit | 43:44 |
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Rezensionen

Im Jahre 2004 legten Vedda Tribe aus Crema ihr zweites und leider auch schon letztes Album vor. 2005 trennte man sich dann. Ein Kupfereimer ziert dem Titel entsprechend "Good Night to the Bucket", übrigens das 30ste Album von Lizard Records ("Vedda Tribe" - das Debüt - war Album Nummer 10), wobei es unklar bleibt, was die Band uns da mitteilen möchte. Wie auch immer (auch von mir): "Gute Nacht Eimer!"
Synthesizer und allerlei Elektronisches, das sehr viel dominanter eingesetzt wird als auf dem Debüt, E- und Akustikgitarre und Schlagwerk kommen auf "Good Night to the Bucket" meist zum Einsatz. Mit denselben erzeugt das Trio auch auf ihrem Zweitling eine Art von modernem Prog im Fahrwasser der rezenteren Produktionen von King Crimson, einen elektronisierten Stickprog (ohne Stick), der zudem, im Gegensatz zum Erstling, deutliche Ingredienzien aus der Post-Japan-Schuhle beinhaltet, insbesondere gewisse Bezüge zur Musik von David Sylvian aufweist. Die gelegentlichen Gesangseinlagen Filippo Guerinis (durchweg in Englisch) erinnern an den Briten, sowohl von der Stimmlage her, als auch, wegen seiner unaufdringlichen, aber doch prägenden Art, in stilistischer Hinsicht. Allzu viel wird allerdings nicht gesungen.
Allerlei schwebende bis voluminös vorantreibende Muster aus Synthesizerklängen und Elektronischem bilden die Grundlage dieser sehr abwechslungsreichen und dichten Musik, in die soundscapeartige E-Gitarrenlinien, filigrane Akustikgitarrengewebe und auch derber rockende E-Gitarrenriffs eingewoben sind. Dazu kommt Levas meist druckvoll dahin schreitendes Schlagwerk und verschiedene Bassmuster vom Keyboard. Diverse ambientartige, experimentell-elektronische Momente und kürzere Geräusch- und Sprachsamples lockern das Ganze auf. Nicht so ausladend als auf dem Debüt kommt die Musik aus den Boxen, sind die Stücke doch deutlich kürzer, was aber dem Abwechslungsreichtum zu Gute kommt. Hatte "Vedda Tribe" einen gewissen dahin treibenden Jamcharakter, wirkt die Musik hier komplizierter und auskomponierter.
Eine Variation auf die rezenteren Crimson gekreuzt mit Sylvian, auf Sylvian & Fripp also, gibt es hier also zu hören, aber doch elektronischer und meist sperriger, freiformatiger und experimenteller (progressiver), alles in allem also doch mit sehr eigenem Charakter. Trotzdem sollten wohl vor allem Liebhaber der eben skizzierten Einflussgeber in "Good Night to the Bucket" einmal reinhören! Schönes Album!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.6.2012 |
| Letzte Änderung: |
14.7.2012 |
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