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Merme

Live in Singakong

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011
Besonderheiten/Stil: instrumental; sonstiges
Label: Lizard Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Michele Lipparini Guitars
Francesco Pellitteri Bass
Mario Poli Corsi Drums

Tracklist

Disc 1
1. Vieni via di li: c'ho sementato ora 3:44
2. T'odio 4:31
3. Ero a Boston a fammi l'unghie de piedi quando... 4:02
4. Malta, me lo plendi i fucire 4:11
5. Morto t'ammazzo 3:36
6. Distributore di lardo 4:00
7. Ottember rein 5:34
8. Prcman 3:50
Gesamtlaufzeit33:28


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Merme kommen aus Grosseto in der Toskana und fanden 2006 zusammen. Die Band aus Michele Lipparini (Gitarren), Francesco Pellitteri (Bass) und Mario Poli Corsi (Schlagzeug) bildet etwas, was man in Neudeutsch Power-Trio zu nennen pflegt und hat bis dato (Frühsommer 2012) zwei Tonträger veröffentlicht: "0" (eine EP, 2007) und "Live in Singakong" (2011).

Live wurde "Live in Singakong" offenbar wirklich eingespielt, allerdings nicht in "Singakong", sondern an einem Ort in Grosseto namens "Lt. Decker's Studio". E-Gitarre, Bass und Schlagzeug rocken hier ausgesprochen druckvoll umeinander und ergehen sich in einem Gemenge aus neo-crimsoneskem Powerprog, kantig-aggressivem Postrock und jazzig-sperrigem Rockgejamme.

Das Ergebnis ist eine ziemlich abwechslungsreiche Angelegenheit, die von allen drei Protagonisten ausgesprochen virtuos und spannend vorangetrieben wird. Besonders beeindruckend ist Frencesco Pellitteris Bassspiel, das nicht nur ausgesprochen flink und komplex aus den Boxen sprudelt, sondern sich auch durch eine Vielzahl von verschiedenen Klangfarben auszeichnet und damit nicht wenig zur Farbigkeit der Musik beiträgt. Einige etwas ruhigere, schwebend-ambient-freiformatige Abschnitte sorgen ab und zu für etwas Entspannung, ansonsten geht es auf "Live in Singakong" ziemlich zur Sache.

Eine passende Genrebezeichnung für solcherart Musik zu finden ist nicht ganz einfach. Im Grunde ist dies moderner Trio-Powerprog mit Postrock- und Jazzrockeinflüssen, der ziemlich wüst, aber auch komplex verschlungen voran rockt. Für wen das nun interessant klingt, der sollte in diese kurze, aber auch ungemein kurzweilige Scheibe auf jeden Fall einmal reinhören!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 7.6.2012
Letzte Änderung: 7.6.2012
Wertung: 11/15

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