From Tragedy
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| David Lizotte |
Gesang, Gitarre |
| Olivier Perrier-Maurel |
Gitarre |
| Jean-Francois Bordreault |
Bass |
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| Jean Benoiu Lemire |
Keyboards |
| Antoine Guertin |
Schlagzeug, Gesang |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Tightrope
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10:18
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| 2. |
Between The Lines
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7:50
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| 3. |
Carousel
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5:18
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| 4. |
Invisible Roads
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3:34
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| 5. |
Reaching The Bottom
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5:51
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| 6. |
Poetry
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10:30
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| 7. |
Violento
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4:57
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| Gesamtlaufzeit | 48:18 |
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Rezensionen

Ich zitiere mal Kollege Büttgen: "Keine ausgefallen Arrangements, keine überzeugenden Melodien, keine Spannungsbögen, keine Power, kein Metal, keine Eier." Demnach können Southern Cross auf ihrem jüngst erschienenen Drittwerk "From Tragedy" praktisch nur alles beser machen. Obwohl sich an den Grundlagen der Musik herzlich wenig getan hat. Immer noch oft genug gehen Southern Cross als lupenreines Dream-Theater-Abziehbild durch, aber man scheint das große Vorbild in den letzten drei Jahren recht intensiv studiert und dabei insbesondere die Erfolgsformel von Petrucci, Rudess & Co. analysiert zu haben.
Denn immer wieder führt "From Tragedy" vor, was eigentlich das Wesen eines gelungenen Dream-Theater-Songs ausmacht, und zwar in Gestalt zahlloser Stilzitate. Da wären beispielsweise die gemeinsame melodische Arbeit von Gitarre und Keyboards im Refrain von "Tightrope" sowie die mainstreamige, aber nicht anspruchslose Melodramatik in "Between The Lines" und "Reaching The Bottom". Vor allem aber "Poetry" ist bemerkenswert: Nicht nur gibt es hier einen gut strukturierten Longtrack mit ein bisschen theatralischem Grusel und stimmungsvoller Instrumentalarbeit zu hören, sondern David Lizotte gibt streckenweise einen waschechten James-LaBrie-Klon ("I was terrified") ab, der noch dazu mehrstimmig eingesetzt wird. Dazu die begleitenden Keyboards, gelungene Frickelriffs obendrauf, und "A Dramatic Turn Of Events"-Regionen sind qualitativ nicht fern.
Andere Elemente gibt es aber natürlich auch: Üppiger Keyboardbombast in der Ballade "Carousel" würde Melodic-Kapellen wie Mob Rules besser zu Gesicht stehen, trotz der progmetallischen Rhythmik am Ende. Und das verträumte, fast schon postrockige Instrumental "Invisible Roads" fällt ebenfalls aus dem Rahmen. Ähnlich gelagert ist der Mittelteil des im Übrigen recht gelungenen "Reaching The Bottom". Weniger schön sind lediglich einzelne Passagen oder Elemente, was im Wesentlichen aber nur das Gekreische in der Mitte von "Tightrope" (und im kraftvollen Bonustrack "Violento") sowie die schwachbrüstigen und künstlichen Keyboards in "Between The Lines" betrifft.
Unterm Strich ist "From Tragedy" damit so ziemlich die Antithese der eingangs zitierten Befunde zum Vorgänger "Down Below": Gut geschriebene und gediegene Songs, die streckenweise ("Poetry") keinen Vergleich mit den großen Vorbildern zu scheuen brauchen, sowie eine allzeit passende Produktion garantieren somit gute Unterhaltung, und ja, auch männliche Geschlechtsteile können als Metapher für dieses Album herhalten. Somit ist "From Tragedy" alles in allem eine ziemliche Überraschung, mit der so wohl kaum einer gerechnet haben dürfte. Dabei dürfte es wohl die größte Leistung von Southern Cross sein, den Kopf weiterhin hochgehalten zu haben.
| Anspieltipp(s): |
Poetry, Reaching The Bottom |
| Vergleichbar mit: |
Dream Theater und etwas Eigenanteil |
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| Veröffentlicht am: |
8.6.2012 |
| Letzte Änderung: |
7.6.2012 |
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