The Odyssey Live
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Mike Ratledge |
Synthesizer |
| John Lord |
Synthesizer |
| David Bedford |
Synthesizer |
| Peter Lemer |
String Synthesizer |
| Dave Simmonds |
String Synthesizer |
| Dave Stewart |
Grand Piano |
| Brian Gascoigne |
E-Piano |
| Dave Lawson |
Clavinette |
| Neil Ardley |
Hammond |
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| Stewart Bedford |
Grand Organ |
| Mike Oldfield |
Guitar |
| Mireille Bauer |
Vibraphone, Timpani |
| Sophie Dixon |
Vocals |
| Anne Murray, Amanda Finch, Margeret Wiinkelman |
Recorders |
| Elly Lemos |
Cymbal Gong |
| Queens College Choir |
Choir |
| Wine Glass Orchestra |
Wine Glasses |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Penelope's Shroud I
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1:27
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| 2. |
King Aeolus
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4:44
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| 3. |
Penelope's Shroud II
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1:19
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| 4. |
The Phaeacian Games
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3:43
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| 5. |
Penelope's Shroud III
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0:49
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| 6. |
The Sirens
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13:57
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| 7. |
Scylla and Charybdis
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8:47
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| 8. |
Penelope's Shroud IV
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1:15
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| 9. |
Circe's Island
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4:42
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| 10. |
Penelope's Shroud completed
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1:43
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| 11. |
Battle in the hall
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7:32
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| Gesamtlaufzeit | 49:58 |
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Rezensionen

Am 25. Januar 1977 wurde David Bedfords "The Odyssey" zum ersten (und einzigen?) Mal live aufgeführt. Bedford hatte dazu ein Ladung Tastendrücker in die Royal Albert Hall gebeten, darunter keine Geringeren als John Lord, Mike Ratledge und Dave Stewart. Dazu kamen Mike Oldfield an der Gitarre, Mireille Bauer (Gong) und Elly Lemos an allerlei Perkussion, eine Solosängerin, ein Flötentrio, der Queens College Chor und ein "Weinglas-Orchester". Das Ganze wurde damals für eine Radioübertragung mitgeschnitten (offenbar nicht von der BBC) und dann gut aufbewahrt. Irgendwer hat dann im neuen Jahrtausend die Aufnahme ausgegraben, so dass das Konzert 2011 auf CD veröffentlicht werden konnte.
Der Klang von "The Odyssey Live" ist eigentlich sehr gut. Nur ganz am Anfang, nach knapp einer Minute knackt es recht vernehmlich und etwas später setzt die Musik kurz knarzend aus. Da hatte das Originalband wohl einen Defekt - oder es handelt sich um einen Pressfehler (den dann aber nicht nur meine CD aufweißt, wie man sich an verschiedenen Reinhörmöglichkeiten im weltweiten Netz überzeugen kann). Ansonsten gibt es nicht viel zu meckern, ist das Ganze rauschfrei und hat fast reguläre Livealbum-Qualität, von einigen wenigen Tonhöhenschwankungen und Wacklern abgesehen.
Zehn Keyboarder sind auf "The Odyssey Live" zu hören, was damals sicher ein interessanter Live-Anblick war (leider sind im Beiheft keine Fotos zu finden). Was diese darbieten ist eine Art von klassisch-progressiver Keyboard-Symphonie (allzu viel tragen die nicht-tastendrückenden Beteiligten nicht bei - nur Oldfield darf ab und zu ein paar charakteristische Linien einwerfen), die - wie schon die Studioversion - sehr rund und melodiös dargeboten wird. Überhaupt sind in kompositorischer Hinsicht wenige Unterschiede zum Studiooriginal auszumachen. Etwas voller (aber nicht so voll und bombastisch, wie man bei einer solchen Besetzung erwarten würde), lebhafter und auch eine Spur rauer kommt die Musik aus den Boxen, ansonsten folgt man sehr genau der Studioversion.
Bedford schreibt im Beiheft, dass er mit dem Werk den Klang der Ägäis einfangen wollte. Das ist ihm auch gelungen. Einen sonnigen, fast wolkenlosen Tag hat er da offenbar erwischt, gleiten die Klänge entspannt und klangvoll dahin, alles in allem melodisch und symphonisch langsam auf- und abwogend. Nur ab und zu zischen oder dröhnen die Synthesizer bedrohlicher oder nimmt die Musik etwas an stürmischer Fahrt auf (wie im abschließenden "The battle in the hall", in dem auch die Perkussionisten etwas zu tun bekommen). Das Weinglas-Orchester ist eigentlich nirgends klar auszumachen, die Sängerin auch nicht, die Flöten arbeiten sich selten nach Vorne, nur der Chor sorgt immer mal wieder für textlos-schwebende Einlagen.
"The Odyssey Live" ist ein sehr interessantes Zeitdokument (allzu viele andere Aufnahmen, die eine solche Ladung von Keyboardern auf der Bühne vereinigt, gibt es sicher nicht), das zudem auch Freunde von melodischem, symphonisch-klangvollem Tastenprog zufrieden stellen sollte. Trotz einiger klanglicher Abstriche ist die Liveverison der Studioscheibe vorzuziehen. Es klingt eben doch etwas lebendiger und frischer.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.6.2012 |
| Letzte Änderung: |
17.8.2012 |
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