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I Treni All'Alba

2011 A.D.

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011
Besonderheiten/Stil: instrumental; Folk; HardRock; Independent / Alternative; Jazzrock / Fusion; Latin; Mathrock; Postrock; sonstiges
Label: INRI
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Paolo Carlotto Acoustic & Electric Guitar
Sabino Pace Piano & Keyboards
Daniele Pierini Acoustic & Electric Guitar
Felice Scisciolli Drums

Tracklist

Disc 1
1. Intro 1.38
2. Attila 4.04
3. L'arte Della Guerra 4.15
4. Il Demone 3.59
5. L'apocalisse 8.02
6. Tempi Moderni? 3.52
7. Fino Alla Fine... Del Mondo 3.31
8. Distrettotredici 5.13
9. Streghe 4.03
Gesamtlaufzeit38:37


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski


Die Italiener von I Treni All'Alba bieten auf ihrem Zweitwerk eine hörenswerte Mischung aus Rock, Fusion (manchmal mit leichtem Latin-Touch versehen) und Folk. Diese wird gekonnt mit Prog- und Postrock-Einfällen vermengt. Das alles ohne Gesang und dominiert von akustischen (hin und wieder auch elektrischen) Gitarren. Der Pianospieler der Band darf sich mit der Rolle eines Begleiters begnügen.

Die in den meisten Stücken führenden akustischen Gitarren können in den zerbrechlichen und perlenden Momenten an die Arbeiten von Anthony Phillips erinnern. Die nur selten aussetzende Schlagzeugbegleitung macht deutlich, dass hier die Teamarbeit angesagt ist, die allerdings ohne einen hauptamtlichen Bassisten auskommen muss.

Im Grunde scheinen I Treni All'Alba Romantiker mit Hang zu entsprechenden Melodielinien und Stimmungen zu sein. Schräge Töne sind bei ihnen nicht zu finden und nachdem der Hörer die Vorzüge von "2011 A.D." erfasst hat, fehlen die schrägen Töne auch nicht unbedingt.

Gelegentlich greifen die beiden Gitarristen zu elektrischen Instrumenten und dann wird die eigensinnige Mischung um Hardrock-Elemente erweitert. Eines der Highlights des Albums ist für mich "Fino Alla Fine... Del Mondo", das akustisch arrangiertes mediterranes Flair mit Komplexität des Mathrock verbindet.

Eine für meine Begriffe originelle Scheibe, die auf erfrischende Art folgende Wahrheit vermittelt: die Genregrenzen zwischen Rock, Prog, Jazz und Folk sind hauptsächlich dazu da, um sie zu ignorieren!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.6.2012
Letzte Änderung: 9.6.2012
Wertung: 11/15

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