Perspective (EP)
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Century Media |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Elliot Coleman |
vocals |
| Acle Kahney |
guitar |
| James Monteith |
guitar |
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| Amos Williams |
bass, vocals |
| Jay Postones |
drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Perfection
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3:47
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| 2. |
April
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4:33
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| 3. |
Origin
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4:56
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| 4. |
Dream Brother
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5:19
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| 5. |
Eden 2.0
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4:29
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| Gesamtlaufzeit | 23:04 |
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Rezensionen

TesseracT arbeiten gerade an ihrem zweiten Album, welches wohl noch in 2012 erscheinen soll. Da wird es dann einen größeren Wechsel zu vermelden geben (d.h. er ist natürlich schon länger bekannt), denn der bisherige Sänger Danny Tompkins hat sich von TesseracT (im Guten, wie es heißt) getrennt. Sein Nachfolger ist Elliot Coleman, der in der Szene durch einige Independent-Projekte kein Unbekannter ist. So nutzen TesseracT die EP-Veröffentlichung, um „den Neuen“ zu präsentieren.
Außerdem agieren die Briten auf ungewohntem Terrain. Es werden eigentlich keine neuen Songs dargeboten, sondern zunächst akustische Versionen von Songs, die bereits auf dem Debüt „One“ zu hören waren. Die Idee entstand, als TesseracT während ihrer 2011er-Tour mit Protest The Hero spontan einige Akustik-Gigs gaben und merkten, wie gut ihre Songs in den veränderten Arrangements funktionieren. Und klar, es ergibt sich ein völlig anderes Klangbild, wenn mit akustischen Gitarren gefrickelt wird, ein cleaner Bass ertönt und das Schlagzeug naturbelassen bearbeitet wird. Weniger Druck und Kraft strahlen die Songs deswegen nicht aus, es fehlt halt nur die elektrifizierte Power. Man könnte dies auch als generelle Entwicklung von TesseracT, als eine Art Math-Folk-Prog, vorstellen. Aber, wie man hört soll das neue Album sich schon eher in der Nachfolge von „One“ an dessen Sound orientieren und mit voller elektrisch-verstärkter Kraft und dem typischen TesseracT-Sound aufwarten.
Elliot Coleman macht im akustischen Umfeld eine gute Figur. Sein Gesang ist variabel, ausdrucksstark und voller Emotion. Das passt hier sehr gut. Man merkt, dass Coleman bei weitem nicht nur ein Metalshouter ist, sondern sich auch in anderen Richtungen wie Soul, Blues und Pop-Musik zu Hause fühlt (so ist denn Zelliack, eines seiner neben TesseracT laufenden Projekte ein Pop-R'n'B-Soul-Jazz-Act). Auch das Jeff Buckley-Cover meistert Coleman souverän (auch wenn ich jetzt keinen Vergleich mit dem Original ziehen kann, aber die Version klingt an sich gut). Mit dem abschließende „Eden 2.0“ und mit voller Elektrik-Power zeigt Coleman dann auch, dass er sich im heftigeren Umfeld behaupten kann, auch wenn er auf Growls und Schreie verzichtet. Das wird sich vermutlich auf den neuen Album dann ändern.
„Perspective“ ist ein guter Name für eine EP, die tatsächlich andere Perspektiven auf das bekannte TesseracT-Material wirft. Netter Appetithappen in der Wartezeit auf das neue Album.
Update Juni 2012: Elliot Coleman hat die Band schon wieder verlassen. So schnell geht das. Künstlerische Differenzen, räumliche Trennung (Coleman lebt in den USA) etc. pp.. TesseracT suchen einen neuen Sänger für das zweite Album.
| Anspieltipp(s): |
egal, ist ja kurz, also gleich komplett hören |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.6.2012 |
| Letzte Änderung: |
13.6.2012 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von TesseracT
| Jahr |
Titel |
Ø-Wertung |
# Rezis |
| 2011 |
One |
11.33 |
3 |
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