In The Nick Of Time - Live In 2003
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Rick Wakeman |
Keyboards |
| Ashley Holt |
Gesang |
| Ant Glynne |
Gitarre |
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| Lee Pomeroy |
Bass |
| Tony Fernandez |
Schlagzeug |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Catherine Parr / Beware Your Enemies
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11:07
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| 2. |
Out There
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13:17
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| 3. |
No Earthly Connection
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8:06
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| 4. |
Dance Of A Thousand Lights
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5:48
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| 5. |
The Cathedral In The Sky
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10:36
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| 6. |
White Rock
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3:15
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| 7. |
Wurm
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9:29
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| Gesamtlaufzeit | 61:38 |
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Rezensionen

Oha, ein neues Livealbum vom Wakeman? Natürlich werden sich hier gewisse Leute mit Grausen abwenden, aber "In The Nick Of Time" ist doch in einigen Punkten bemerkenswert. Denn immerhin handelt es sich hierbei um eine Aufnahme mit dem New English Rock Ensemble, was also eine durchaus "ambitioniert" zu nennende Präsentation der Stücke im Bandkontext bedeutet, im Gegensatz zu den ganzen Solokonzert-Mitschnitten und Kram wie "Almost Live In Europe". Außerdem stammen die Aufnahmen von der Promotour zu "Out There", also jenem Album, auf dem Wakemans Keyboardarsenal erstmals seit langem wieder nennenswerter Opposition begegnete. Zuletzt sorgt noch die kuriose Veröffentlichungspolitik (Aufnahmen von 2003, veröffentlicht 2012) für mildes Kopfschütteln, veröffentlichen Andere doch entweder nur brandneue Liveaufnahmen oder Uralt-Archivmaterial aus den goldenen Tagen.
Und so ertönen dann die alten Kamellen und neuen Songs in ganz manierlichen Darbietungen, wenngleich "Catherine Parr", "No Earthly Connection", "White Rock" und "Wurm" (samt "Heart Of The Sunrise"-Zitat) natürlich schon bestens bekannt sein sollten. Interessanter, weil etwas weniger gewohnt sollten daher die neuen Nummern ausfallen. Und da schlägt sich beispielsweise "Out There" in Abwesenheit des noch auf der Studioplatte vertretenen Chor-Overkills und des immer etwas wehleidigen Gesang von Damian Wilson ganz gut. Und auch "The Cathedral In The Sky" ist in dieser Darbietung recht schwung- und stimmungsvoll. Ebenfalls aus dem Rahmen des üblichen Liveprogramms fällt noch "Dance Of A Thousand Lights", das allerdings unter etwas schwächlichen Orchesterffekten leidet.
Gemeinsam mit dem ohnehin recht formidabel dargebotenen Klassiker-Material (gerade das Jam-artige ausgebaute "Catherine Parr" weiß hier zu überzeugen) entsteht somit ein durchaus überzeugender Gesamteindruck. Hierzu trägt auch die Bandarbeit bei, insbesodere Ant Glynne darf sich immer mal wieder an der Gitarre austoben und bildet einen interessanten Gegenpol zu Tasten-Rick. Gut, Ashley Holt ist immer ein bisschen Geschmackssache, liefert aber keine gänzlich unerträgliche Arbeit ab. Ansonsten wäre noch zu bemerken, dass Tony Fernandez im ansonsten ganz manierlichen Mix ziemlich untergeht und das Booklet mit umfassenden Biografien aller Beteiligten merkwürdig lang ausgefallen ist.
Unterm Strich ist "In The Nick Of Time" somit ein für Wakeman-Verhältnisse überdurchschnittliches Livedokument, an dem es ungeachtet der Wakeman-typischen Üblichkeiten nicht viel auszusetzen gibt. Zu diesen Üblichkeiten gehört dann aber auch die Tatsache, dass Fragen nach dem "Sinn" einer derartigen Veröffentlichung zum jetzigen Zeitpunkt geradezu absurd erscheinen müssen. Gegenüber sämtlichen Bootlegs obskurer Labels aus Holland und Tschechien ist "In The Nick Of Time", nicht zuletzt aufgrund der wertigen Aufmachung, allerdings herausragend.
| Anspieltipp(s): |
Catherine Parr, Dance Of A Thousand Lights, Wurm |
| Vergleichbar mit: |
Ja, was denn? Den Studioversionen natürlich, locker und ungezwungen runtergespielt |
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| Veröffentlicht am: |
15.6.2012 |
| Letzte Änderung: |
15.6.2012 |
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