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Ajalon

This good place

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2009
Besonderheiten/Stil: Neoprog; RetroProg
Label: Threshing Floor Records
Durchschnittswertung: 7/15 (1 Rezension)

Besetzung

Wil Henderson Vocals, Bass Guitar, Irish whistle
Randy George Guitars, Bass, Keyboards
Dan Lile Drums, Percussion

Tracklist

Disc 1
1. Love is a dream 7:17
2. Nickels and Dimes, marbles and stones 4:52
3. Not man 6:43
4. Abstract malady 6:44
5. Lullaby of Bedlam 8:40
6. Redemption 19:06
7. This good place 6:10
Gesamtlaufzeit59:32


Rezensionen


Von: Kristian Selm


Multi-Instrumentalist Randy George machte sich in den letzten Jahren vor allem als musikalischer Partner von Neal Morse einen Namen. Dass er seit Mitte der 90er ebenfalls bei der Band Ajalon aktiv ist, bei der u.a. auch Rick Wakeman als Gast fungierte, gerät dabei fast in Vergessenheit. Mit ihrem Album „This good place“ wird vielleicht etwas mehr Aufmerksamkeit auf diese Band gelenkt.

Ganz leicht machen es einem Ajalon keineswegs, denn auch wenn die unterschiedlichen Bandmitglieder über einen durchaus guten Ruf in der Prog-Szene verfügen und u.a. mit Künstlern wie Steve Hackett, Adrian Belew oder Paul Gilbert zusammenarbeiteten, so erweckt die Band mehrmals den Eindruck, als ob sie nicht so recht weiß, wo ihre musikalische Heimat zu finden ist. Geprägt von eingängigen Vokalharmonien und Arrangements mit gutem Wiedererkennungswert, tendiert man oftmals in AOR / Melodic Rock Gefilde mit leichtem Sinfonic / Neo Prog Touch, ohne jedoch über den rechten, finalen Punch zu verfügen. Das klingt alles gefällig, gut gemacht, aber gleichzeitig eben eine Spur zu drucklos, zu vorhersehbar. Wenn man sich jedoch mehr in progressives Fahrwasser wagt, dann gelingen durchaus ordentliche Instrumentalpassagen, wie z.B. im sehr guten, recht komplexen Instrumental „Abstract malady“.

Ajalon scheinen in dem Dilemma zu stecken, dass sie nicht so recht zu wissen scheinen, wo sie sich stilistisch nun endgültig hinbewegen wollen. „This good place“ geht damit gut ins Ohr, aber viel zu oft gleich wieder hinaus. Zweifellos gut gemacht und produziert, aber eben ohne zu viel nachhaltigen Eindruck.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 16.6.2012
Letzte Änderung: 16.6.2012
Wertung: 7/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Ajalon

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1996 Light At The End Of The Tunnel 2.00 1
2005 On The Threshold Of Eternity 3.67 3

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