Epsilon
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Bellaphon Records |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Michael Winzkowski |
Guitars, Vocals |
| Walter Ortel |
Organ, Piano, Vocals |
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| Michael Ertl |
Bass |
| Hartmut Pfannmüller |
Drums, Percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Two-2-II
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8:11
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| 2. |
2-four-4
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7:29
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| 3. |
Everyday's pain
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2:57
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| 4. |
Before
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3:20
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| 5. |
Between midnight
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2:45
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| 6. |
Paint it black or white
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6:22
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| 7. |
Hurry up
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2:48
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| Gesamtlaufzeit | 33:52 |
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Rezensionen

Epsilon entstanden im Oktober 1970, als sich der Gitarrist Michael Winzkowski (davor kurzzeitig bei Nosferatu und Orange Peel) dem Trio aus Walter Ortel, Michael Ertl und Hartmut Pfannmüller anschloss, das bis dahin unter dem Namen Kathargo unterwegs gewesen war. Warum auch immer (die später weitaus bekanntere Hardrockband namens Kathargo um Joey Albrecht gab es da jedenfalls noch nicht) nannte man sich von da an Epsilon. Schon im Januar 1971 begab sich die Gruppe ins Studio, um für das Bellaphon-Label einen Tonträger einzuspielen. Im März 1971 erschien dann das selbstbetitelte Epsilon-Debüt.
Eine noch nicht ganz ausgegorene, wenn auch meistenteils ganz nett anzuhörende Mischung aus mildem Hardrock, oder leicht aggressivem Bluesrock, und stellenweise angejazztem Orgelprog, vermengt mit Klassikzitaten à la The Nice, gibt es auf "Epsilon" zu hören. E-Gitarre, Tasten (Orgel, Piano), Bass und Schlagzeug rocken einigermaßen virtuos und protoprogressiv durcheinander. Dazu gibt es durchaus anhörlichen bluesigen Röhrgesang von Winzkowski. Im Grossen und Ganzen ist das Album eine gelungene Sache, macht die Band zumindest nicht viel falsch und eifert den angloamerikanischen Vorbildern gekonnt nach. In den längeren Nummern (den ersten beiden und dem Stones-Cover) wird auch ausgiebig geproggt, kommt u.a. Bach zu Zitatehren und wird ausladend und engagiert georgelt.
"Epsilon" ist somit ein ganz nettes Album mit blusig-hardrockigem (Proto-)Orgelprog, auf dem von krautigem Dilettantismus ebenso wenig zu hören ist, wie von ebensolcher Experimentierfreude. Einen Originalitätspreis hätte die Band damit allerdings mit Sicherheit auch nicht gewonnen. Solcherlei Musik ward Anfang der 70er Jahre in nicht geringem Umfang und nicht selten auch besser und origineller produziert. Schlecht ist "Epsilon" aber trotzdem nicht, nur vielleicht etwas unsspannend und obsolet (nicht nur aus heutiger sicht). Die orgelproggig-jazzige Version (inklusive Bach - mal wieder das Präludium No. 1) von "Paint it black" hat aber durchaus ein gewisses "Etwas". Zumindest wer sich für die deutsche Proghistorie interessiert, kann sich das Album ins Regal stellen, auch wenn er es vermutlich nicht allzu oft hören wird.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
18.6.2012 |
| Letzte Änderung: |
19.6.2012 |
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