Magic Handshake
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Black Widow |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Burt Rocket |
Bass, Keyboards, Gitarre |
| Janis Lazzaroni |
Gitarre, Percussion |
| Organ Morgan |
Percussion, Keyboards |
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| Martin Viktor |
Schlagzeug, Gesang, Elektronik |
| Jürgen Kosmos |
Orgel, Gitarre, Gesang |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Space Pirates Return
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3:14
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| 2. |
Decode the Glow
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4:11
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| 3. |
The Dark Star is Waiting
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3:31
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| 4. |
The True Merry Poppers
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3:40
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| 5. |
Trôn
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8:52
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| 6. |
Fire it up!
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3:55
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| 7. |
Ölyók Kok Friebib
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5:40
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| 8. |
Birds
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5:08
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| 9. |
Space Rock Dogma
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6:23
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| 10. |
Magic Handshake
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5:59
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| 11. |
Sister Sinsemilia
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6:23
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| Gesamtlaufzeit | 56:56 |
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Rezensionen

So kann's gehen. Da trudelt einem unvorbereitet eine CD einer völlig unbekannten Band ins Haus, das Cover sieht nach Gothic oder ähnlichem aus, ein erster (eher oberflächlicher) Hördurchgang hinterlässt keinen nachhaltigen Eindruck... und dann zündet's doch. Die norwegische Band Seid ist, wie man diesen Seiten entnehmen kann, seit Anfang der 2000er Jahre aktiv, scheint aber eher aus den tiefen 60ern zu kommen. Magic Handshake ist ihr erstes Album seit sechs Jahren, insgesamt ist es erst ihr drittes (Singles nicht mitgerechnet). Wer von den Musikern genau was macht, wird nicht näher beschrieben, zumindest einige der Namen sind auch wohl Pseudonyme.
Von den ersten Takten an gibt es psychedelischen Spacerock reinsten Wassers zu hören. Gitarren mit kernigen Riffs, die gelegentlich in hardrockige Gefilde abdriften, oder mit allerlei psychedelisierenden Effekten versehen, blubbernde Elektronik, dezenter Einsatz von Tasteninstrumenten (inkl. Mellotron!) - kurzum, alles, was der Hawkwind-Fan erwartet. Tatsächlich könnten man manche Stücke, etwa Trôn, ohne weiteres von einem alten Hawkwind-Album stammen, so sehr wandelt man hier auf den Pfaden der Urväter des Spacerock. Meist sind die Herrschaften aus dem hohen Norden aber mit einer dreckigeren, Garagenrock-artigen Attitüde zugange, sprich: mit mehr Schmackes. Manchmal geht es dabei etwas zu sehr in Richtung simplen Hardrocks (Fire it up!), zumal die Rhythmik, wie in diesem Genre üblich, durchweg eher einfach gehalten ist.
Andererseits gibt es hin und wieder retroproggige Einlagen, meist in Form entsprechender Tatsenklänge; so könnte in einer Passage im (ansonsten klassisch spacerockigen) Birds glatt Tony Banks den Platz an den Keyboards übernommen haben. Solche unerwarteten Wendungen gibt es auch in anderen Songs, in Space Rock Dogma etwa findet sich inmitten harter Riffs plötzlich ein wunderbares Duett aus sanft waberndem Mellotron und perlendem E-Piano.
Übermäßig innovativ ist diese Musik sicherlich nicht, und auch vor große Herausforderungen wird man hier nicht gestellt, aber mir macht dieser Trip in die Frühzeit spacig-psychedelischer Musik sehr viel Spaß. Hawkwind-Fans sind hier an der richtigen Adresse.
| Anspieltipp(s): |
Trôn |
| Vergleichbar mit: |
Hawkwind |
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| Veröffentlicht am: |
30.6.2012 |
| Letzte Änderung: |
30.6.2012 |
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