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Skeleton$ Big Band

The Bus

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2012 (nur Vinyl (18.09.2012))
Besonderheiten/Stil: improvisiert; mit Orchester; Konzeptalbum; Jazz; Postrock; RIO / Avant; sonstiges
Label: Shinkoyo
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Matt Mehlan
Jason McMahon
Jonathan Leland
Tony Lowe
Mike Gallope
Sam Kulik
Ryan Snow
Johnny Butler
Mike Pride
Darius Jones
Travis Laplante
Elliot Bergman
Dan Peck
Jeremiah Cymerman
Justin Frye
Erica Dicker
Caley Monahan-Ward
Keith Parker
Matt Nelson

Tracklist

Disc 1
1. Numbers (1) 2:32
2. Tell Him Yr Name, Ann 8:42
3. We're the Boss 6:47
4. Box of Crayons 3:36
5. I'm Dying to Meet You 5:59
6. On Time 8:06
7. Pencilneck 7:02
Gesamtlaufzeit42:44


Rezensionen


Von: Andreas Hofmann @


Geboren wurde die Idee halb im Scherz schon zu Zeiten von "MONEY", wobei Matt Mehlan hin und her gerissen war, ob er den Vorschlag von Gitarrist/Bassist/Keyboarder Jason McMahon, die Aufnahmen einfach in den Müll zu schmeißen und die Songs mit einem 20-köpfigen Orchester neu einzuspielen, nun spaßig oder ärgerlich finden sollte. Als Skeleton$ drei Jahre später letzte Hand an "People" anlegten, bekamen sie unverhofft die Möglichkeit, eine Woche lang im New Yorker Roulette, einer Venue für Experimental- und Avantgarde-Musiker, "something special" zu machen. Der Einfall von damals kam schnell wieder auf den Tisch und wurde nun ungleich ernsthafter diskutiert. Zur Verwirklichung schnappte man sich befreundete Musiker von Extra Life, Little Women, Starring, Tune Yards, NOMO, PC Worship, The Dreebs u.a. Da die Vorgaben der Stammband minimal waren, durfte nach Herzenslust improvisiert werden, was dazu führte, dass das Projekt schnell an Fahrt gewann.

Herausgekommen ist dabei ein sehr interessantes Album, das nicht nur in den Stücken mit Gesang eindeutig nach Skeleton$ klingt, den Sound der Band aber in einen orchestralen Zusammenhang stellt, der ihren Kompositionen sehr gut zu Gesicht steht. An manchen Stellen streifen die Stücke das Postrock-Genre, insgesamt wäre eine Einordnung ins Jazz-Regal aber sicherlich die sinnvollste Lösung.

Ausgangspunkt für die inhaltliche Seite des Albums waren wie schon auf "Lucas" Erinnerungen an Eindrücke, die Mehlan auf Busreisen durch Amerika gesammelt hat. In diesem Fall erinnerte er sich an ein langes Gedicht, das er im im Greyhound-Bus zwischen Columbus/Ohio und Chicago/Illinois geschrieben hatte. Darin hatte er Vorfälle verarbeitet, die sich während seiner Studienzeit in Oberlin/Ohio auf den Busfahrten zwischen seiner Heimat Chicago und seinem damaligen Wohnort Elyria ereignet hatten. Immer habe es irgendwen mit einem erhöhten Mitteilungsbedürfnis im Bus gegeben, und nicht selten war Mehlan selbst einer der wenigen gewesen, die aufmerksam zugehört (und in seinem Fall sogar manchmal mitschrieben) hatten. Wie immer bleiben seine Geschichten vage und für Interpretationen offen, aber das gilt im Grunde genommen ja auch für seine Musik.

Fans der Band gehen bei "The Bus" eh auf die Knie, aber vielleicht ist das Album auch einfach nur ein weiterer Beweis dafür, dass man sich der Skeleton$-Diskographie am besten von hinten nähert. Zu entdecken gibt es dabei eine ganze Menge!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 5.7.2012
Letzte Änderung: 22.12.2012
Wertung: 10/15
Fan-Wertung: 11-13

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Skeleton$ Big Band

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2012 Chicago to Elyria 10.00 1

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