I want you to get back Home
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Mirek Gil |
acoustic guitar |
| Karol Wroblewski |
vocals |
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| Konrad Wantrych |
piano, backing vocals |
| Paulina Druch |
cello |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Time (It's not the End)
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4:25
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| 2. |
Our Shoes
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3:24
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| 3. |
In your Heart
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6:02
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| 4. |
Find me
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5:03
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| 5. |
Change your Name
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5:50
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| 6. |
Fix my Arms
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4:35
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| 7. |
Start again
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5:04
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| 8. |
Good Night
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5:39
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| 9. |
Come Home
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5:30
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| Gesamtlaufzeit | 45:32 |
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Rezensionen

Mr Gil machen genau da weiter, wo sie bei dem Album „Light and Sound“ aufgehört haben. Die Besetzungsliste ist auch die gleiche: Mirek Gil als Namensgeber dieser Formation spielt eine sanfte, akustische Gitarre, die manchmal auch leicht spinetthafte Eindrücke hervorruft, Konrad Wantrych sorgt mit ruhigen Piano-Klängen für das Grundgerüst jedes Songs, Paulina Druch am Cello verhilft den Stücken zu wohliger Fülle und Karol Wroblewski last not least beeindruckt durch den leicht rauchigen, vibrierenden Wohlklang seiner Stimme. Schlagzeug, Bass und dergleichen gibt es einfach nicht, d.h. beim finalen Come Home wird dann doch etwas Rhythmus geklopft, was dem Unternehmen einen wuchtigeren Abschluss verleiht.
Zusammen entsteht so im Ergebnis eine Art Wiederbelebung des klassisch-romantischen Liedgutes a la Schubert und Schuhmann. Vergleichbar ist dies natürlich nicht wirklich, aber in meinem Kopf entstehen zumindest eher Assoziationen dieser Art als in Richtung Prog oder gar Rock. Mr Gil klingen trotz ihrer rein akustischen, minimal-klassischen Instrumentierung aber auch nicht wirklich „klassisch“, sondern wirken eher wie die leicht poppige Imitation einer Vorstellung des romantischen Liedes. Es regiert der schiere, meist ruhige Wohlklang, der oft hart an der Grenze zum Kitsch balanciert. Glücklicherweise gelingt es Mr Gil den Absturz zu vermeiden.
Manche Songs sind verträumter, andere etwas rhythmischer, aber insgesamt bleiben sich die Polen im Klangbild treu. Vielleicht hätte etwas mehr Rauheit oder Kratzigkeit im modernen Sinne dem Album gut getan. Es gibt auch anders als beim Vorgängeralbum keine rein akustischen Ausflüge, auch nicht ans „Lagerfeuer“. Dadurch strahlt das Album insgesamt eine sehr homogene Atmosphäre aus, die den Hörer zu bezaubern weiß.
„I want you to get back home“ ist mal wieder eines der eher rar gesäten Album auf den Babyblauen, das der Prog-Fan seiner Liebsten daheim vorspielen kann bzw. als Untermalung für ein romantisches Rendezvous bei Kerzenschein nutzen kann. Einfach schön...!
| Anspieltipp(s): |
Our Shoes, Come Home |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
11.7.2012 |
| Letzte Änderung: |
13.7.2012 |
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