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Steve Jansen

Tender Extinction

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016
Besonderheiten/Stil: Ambient; ArtPop
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Steve Jansen Schlagzeug, Klavier, Synthesizer, Samples, Gitarre, Bass, Gesang

Gastmusiker

Thomas Feiner Gesang (1)
Melentini Gesang, Trompete (2)
Perry Blake Gesang (3)
Seigen Tokuzawa Cello (4)
Tim Elsenburg Gesang, Gitarre (5)
Nicola Hitchcock Gesang (7)
Stelios Romaliadis Flöte (10)
Giorgos Varoulas Gitarre (10)

Tracklist

Disc 1
1. Captured 6:09
2. Sadness 3:48
3. Her Distance 6:44
4. Memory of an Imagined Place 3:26
5. Give Yourself a Name 6:53
6. Diaphonous One 5:51
7. Faced With Nothing 5:32
8. Mending A Secret 5:07
9. Simple Day 2:23
10. And Birds Sing All Night 2:28
Gesamtlaufzeit48:21


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Hoffen wir nur, dass er sich mit seinem nächsten Solo-Ausflug nicht wieder soviel Zeit nimmt, denn ich hätte gern mehr davon.

So schrieb ein Kollege weiland über Steve Jansen Solodebüt Slope. Tja, nun hat es doch ein wenig länger gedauert, denn erst nach fast einem Jahrzehnt folgte im Spätherbst 2016 sein zweites Solowerk Tender Extinction.

Tender Extinction ist im Vergleich zu Slope stärker in der Ambient Music verwurzelt. Die Stücke sind durchweg karg und spröde arrangiert, strahlen dennoch eine gewisse Wärme aus. Neben den typischen Ambient-Klangflächen aus dem Synthie kommen gelegentlich noch weitere Instrumente, teils in gesampelter Form, zum Einsatz: ein paar hingeworfene Töne vom Klavier, ein bisschen Gitarre - bloß nicht zu viel. Besonders schön sind dabei die klagende Trompete auf Sadness oder das ebenso klagende Cello auf Memory of an Imagined Place. Schlagzeug, einst Jansens Instrument bei seiner Ex-Band Japan, fehlt meist, und wenn es doch eingesetzt wird, dann sehr dezent und schleppend, mit nur einzelnen Trommelschlägen wie in Her Distance oder Give Yourself a Name. In solchen Fällen rückt die Musik näher an einen spröden Artpop, erinnert auch etwas an die späten Talk Talk.

Ihren besonderen Reiz bekommt die Musik jedoch durch den auf fast allen Stücken zu findenden Gesang. Jansen hat sich eine Reihe Sängerinnen und Sänger geholt, die jeweils auf einem Stück zu hören sind und selbige mal mit ätherisch schwebender (die Damen, aber auch einige der Herren), mal mit sonorer, warmer Stimme (der überwiegende Teil der Herren) veredeln. Auch Jansen selbst tritt als Sänger in Aktion.

Mit Tender Extinction ist Steve Jansen ein schönes, geradezu betörendes Ambient-Album gelungen, dessen karge Klänge sich hervorragend zur musikalischen Untermalung eisiger Tage, wie sie im Januar 2017 vorherrschen, eignet. Aber auch bei jeder anderen Witterung! Bestellmöglichkeit auf Bandcamp, dort kann man auch in einige Titel reinhören.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.1.2017
Letzte Änderung: 6.1.2017
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Steve Jansen

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2007 Slope 11.50 2

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