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Steve Hughes

Once We Were - Part Two

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016
Besonderheiten/Stil: Neoprog; New Artrock; Rock / Pop / Mainstream
Label: Progressive Promotion Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Steve Hughes voice, drums, percussion, bass, synths, guitar, programming, harmonica, electric blender

Gastmusiker

Keith Winter guitar (8)
Richie Phillips saxophone (1)
Dec Burke guitar solo (4)
Maciej Zolnowski violin (5,8,9)
Katja Piel additional voice (5)
Angie Hughes additional voice (5,9)

Tracklist

Disc 1
1. The Game 6:11
2. Life's A Glitch 5:46
3. Propaganda Part Two 1:40
4. They Promise Everything 7:31
5. There's Still Hope 5:37
6. She's 6:48
7. Spider On The Ceiling 3:09
8. Clouds 12:27
9. One Sweet Word 5:31
Gesamtlaufzeit54:40


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


Wer A sagt, muss auch B sagen oder auf einen Part One sollte ein Part Two folgen. Da hat Steve Hughes Wort gehalten und legt nach „Once We Were - Part One“ Ende 2016 folgerichtig „Once We Were – Part Two“ nach. Und wieder macht er weitgehend alles selbst, bis auf ein paar Gastmusiker, die teils schon beim „Part One“ unterstützend tätig waren.

Musikalisch bewegt sich Steve Hughes natürlich auch im zweiten Teil der Zeitspringer-Saga in seinen angestammten Gefilden. Moderner, verspielter Progressive Rock mit Elementen aus dem Neoprog, gelegentlichen Anklängen an die guten alten 70er, Passagen, die man atmosphärischem New Artrock zuordnen würde oder einfach knackig gespielte Rockmusik mit einem Hang zu starken Melodien.

Immer wieder verliert sich Hughes in flotten, vitalen, teils dramatischen, teils wilden Instrumentalabfahrten. Es ist eine Freude ihn in den Stromschnellen seiner Musik zu folgen. Wirbelige Keyboards, majestätische Gitarrenparts, brummelnde, warme Basslinien und natürlich das geschäftige, vitale, druckvolle Schlagzeug sorgen durchweg für Ausrufezeichen und mitreißende Abfahrten.

Es fehlt diesmal ein ‚Übersong‘ wie „The Summer Soldier“, aber mit „Clouds“ hat es auch einen überzeugenden Longtrack, in dem Hughes zu großer Form aufläuft. Insgesamt ist „Part Two“ aber stimmiger und mit weit weniger qualitativen Schwankungen wie „Part I“ ausgestattet. Wenn man den Opener „The Game“, leider im Prinzip der schwächste Song auf dem Album, überstanden hat, dann nimmt das Album beständig Fahrt auf und reißt den Hörer unwiderstehlich mit.

Wer modernen Prog a la Frost, Kino, Kyros, Sound of Contact oder vor allem die modernen Gensis-Epen wie „Domino“, „Second Home By The Sea“, „Duke Travels“ oder „Driving The Last Spike“ mag, der sollte hier sehr gut bedient werden. Gerade „Clouds“ klingt manchmal ein bisschen wie ein Genesis-Medley. Lediglich Hughes Gesang wirkt diesmal phasenweise etwas dünn, was vielleicht an der Produktion liegen mag. Stört aber nicht weiter… „Once We Were – Part Two“ ist ein gutes Album, für das was es sein will.

Anspieltipp(s): Life's A Glitch, Clouds
Vergleichbar mit: Frost, Kino, Kyros, Sound of Contact, moderne Gensis
Veröffentlicht am: 8.1.2017
Letzte Änderung: 8.1.2017
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Steve Hughes

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2015 Tales From The Silent Ocean 11.00 1
2016 Once We Were - Part One 10.00 1

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