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Motherdust

1500

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016 (CD-Auflage 2014; LP 2016)
Besonderheiten/Stil: live; Blues; HardRock; Krautrock; Psychedelic; Spacerock
Label: Clostridium Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Kay Grossmann Guitar
Igor Popovic Drums
Stefan Popovic Vocals
Thomas Pflug Bass
Christoph Kröger Guitar

Tracklist

Disc 1
1. Quarantine 9.17
2. Mind the Gap 5.39
3. The Prisoner 5.30
4. Shadows 9.27
5. Coded Messages 6.12
6. Same old Things 5.31
Gesamtlaufzeit41:36


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Motherdust ist ein Quintett aus Bielefeld. „1500“ ist „eigentlich“ das vierte Werk der Band, aber das erste, das (Ende 2014) auf CD erschienen ist. Vielleicht deswegen wird es auf Bandcamp als das offizielle Debütalbum bezeichnet.

Im Dezember 2016 ist „1500“ bei Clostridium Records als eine auf 333 Stück (davon 222 schwarz und 111 farbig) limitierte LP-Auflage mit einem neuen Artwork erschienen.

Die Musik von „1500“ lässt sich wahrscheinlich am besten als eine Mischung aus Spacerock, Stoner Rock, Krautrock und Bluesrock beschreiben.

Zu den häufigsten Klangbildern des Albums gehört der launische (mich ein wenig an Captain Beefheart erinnernde) Sprechgesang von Stefan Popovic, der mit den psychedelisch-spacig-bluesigen Klängen der beiden Gitarristen verschmilzt und damit mehr als ein zusätzliches Instrument, als ein Lead Gesang anmutet. Die Gitarristen solieren schon mal gleichzeitig mit dem Sprechgesang, was doch nicht sehr häufig vorkommt. Bass und Schlagzeug sorgen dabei für ein solides Fundament.

Über lange Strecken darf der Musikfreund den ausgedehnten Psych-Space-Jams auch ohne die stimmliche Begleitung, oder Unterstützung von Stefan Popovic lauschen. Sporadisch erklingt auch eine Mundharmonika, was dann natürlich für bluesige Assoziationen sorgt. Speziell an den Stellen des Albums, die nicht schon sowieso von Blues geprägt sind. An „Coded Messages“ fallen die ganz besonders massiv eingesetzten elektronischen Effekte auf.

Eine Scheibe wie aus einem Guss würden manche wohl zu „1500“, sagen. Die anderen könnten sich eventuell mehr Abwechslung wünschen. Wie auch immer, den Hörer erwartet hier kompetent gespielter Heavy Psych-Space-Blues-Kraut-Rock, dessen rauer und unverfälschter Charakter durch die zugrunde liegenden Live-im-Studio-Aufnahmen verdeutlicht wird.

Anspieltipp(s): Shadows,Coded Messages
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.1.2017
Letzte Änderung: 6.1.2017
Wertung: 10/15

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