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Steve Moore

The Mind's Eye

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016 (Soundtrack)
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik; RetroProg
Label: Relapse Records
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Steve Moore Instruments, Electronics, Sounds

Tracklist

Disc 1
1. Intro 3:23
2. Police station 2:20
3. Interrogation 2:39
4. Titles 2:33
5. Zack attack 2:05
6. The Shot 2:49
7. Zack's out the bag 4:18
8. The escape pt. 1 3:02
9. The escape pt. 2 1:57
10. Stitches 2:12
11. Father and son 0:48
12. I trust her so much 2:27
13. It's complicated 2:42
14. What are you waiting for 1:33
15. Injections 1:57
16. Kurt and Travis arrive 2:15
17. You're making a big mistake 2:40
18. Mike vs Kurt 1:26
19. Confrontation 5:22
20. Rayne in blood 2:58
21. Goodbye 2:42
22. Armstrong splits 1:41
23. On the phone 2:03
24. Zack's bar 4:13
25. Zack vs Travis: The rematch 1:45
26. Get ready 4:01
27. Slovak escapes 2:22
28. My brain does not tire 2:01
29. This ends now 1:21
30. The end 1:12
Gesamtlaufzeit74:47


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Mit "The Mind’s Eye" legt Steve Moore Ende 2016 ein weiteres Soundtrack-Album vor, ein Genre, mit dem er sich seit einiger Zeit offenbar vornehmlich beschäftigt bzw. sein Geld verdient. "The Mind’s Eye" (der Film - Regisseur ist Joe Begos) hatte seine Premiere im September 2015 beim Toronto International Film Festival, wurde wohl nur für den DVD-Markt produziert und wird im Weltweiten Netz oft als eine Art freies Remake von David Cronenbergs 1981 erschienenem Film "Scanners" (deutsch: "Scanners - Ihre Gedanken können töten") beschrieben. Beide Filme hat der Rezensent nicht gesehen, aber es geht wohl um telekinetisch veranlagte Mutanten (die Kraft ihres Geistes z.B. die Köpfe ihrer Gegner platzen lassen können), die vom Staat bzw. einem Mad Scientist verfolgt werden, und bewegt sich wohl meist in Splatter-Horror-Gefilden.

Moore hat das Ganze entsprechendem mit Klang versehen, mit (retro-)elektronischem Klang natürlich, der wie schon auf "Cub" sehr druckvoll und dynamisch aus den Boxen kommt. Neben der CD-Version gibt es das Album auch als Doppel-LP, die noch drei zusätzliche Stücke beinhaltet.

Düster-mysteriöse, durchweg sehr mächtige und voluminöse Tongewebe kommen hier aus den Boxen, die wie Teile einer langen Suite aneinander gereiht sind. Schwebende, dröhnende und wabernde Synthesizerflächen bestimmen das Klangbild, immer wieder rhythmisch gefügt durch perlende Sequenzermuster und heftiger pulsierende Rhythmuslinien. Dazu kommen kernig-hämmernde Tastenmuster, luftig-kosmische Elektronikgewebe und bisweilen auch symphonisch-klangvolle, fast retroprogressive Soundflächen. Erstaunlich abwechslungsreich ist das Ganze trotz der langen Dauer, verwendet Moore doch in jeder Nummer andere Klangfarben, Instrumentierungen, Melodienfragmente und rhythmische Muster. Zwischen geheimnisvoll-schwebenden, eher ätherischen Nummern und fast industriellem Wüten bewegt sich das klangliche Ergebnis, welches sich ausgesprochen druckvoll produziert aus den Boxen schiebt.

Mit "The Mind’s Eye" fügt Steve Moore dem Genre des "Post-Carpenter-Horror-Elektroprog" ein starkes, sehr klangvolles, kernig-mächtiges Kapitel hinzu, welches sich Liebhaber solcher Klänge (wie sie z.B. auch Zombi, Zoltan, Nightsatan, The Night Terrors, Oscillotron, Majeure oder Pan/Scan erzeugt haben oder erzeugen) und Freunde farbiger, aber eher sperriger Elektronik mit Spät-70er-Flair nicht entgehen lassen sollten.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.1.2017
Letzte Änderung: 7.1.2017
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Steve Moore

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2007 The Henge 9.00 1
2008 Demo 2003 + Bonus Track (LP) 10.00 1
2011 Primitive Neural Pathways / Vaalbara 9.00 1
2012 Light Echoes 11.00 1
2013 Pangaea Ultima 10.00 1
2015 Cub 11.00 1

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