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Labirinto

Gehenna

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: instrumental; Postrock; Progmetal
Label: Pelagic Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Eric Cruxen Gitarren
Muriel Curi Schlagzeug

Gastmusiker

Mathieu Vandekerckhove Gitarre on Locrus

Tracklist

Disc 1
1. Mal Sacré 7.05
2. Enoch 3.33
3. Qumran 2.45
4. Aung Suu 6.39
5. Locrus 6.32
6. Avernus 5.16
7. Aludra 3.22
8. Alamut 5.55
9. Q'yth​-​el 7.24
10. Gehenna 12.00
Gesamtlaufzeit60:31


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Mit „Gehenna“, ihrem dritten Vollzeitwerk, melden sich die bisher anonym agierenden brasilianischen Musiker zurück. (Online-Veröffentlichung war im September 2016, die Tonträger erscheinen Anfang 2017 bei Pelagic Records).

Gehenna steht bekanntlich für einen Ort der Verdammnis, oder vergleichbarer Unannehmlichkeiten. Das Artwork zeigt dementsprechend dämonische Wesen an einem finsteren Ort. Es sind offenbar heruntergekommene, mehr tote als lebende Gestalten, die sich wahrscheinlich den falschen Gegner ausgesucht und den Kampf verloren haben. Was uns die Künstler damit vermitteln wollen, ist mir derzeit nicht bekannt.

Auf den bisherigen Alben von Labirinto waren keine Angaben zu den Musikern zu finden. Dank Infozettel zu „Gehenna“ erfahren wir endlich, dass Labirinto ein Projekt des Gitarristen Eric Cruxen und seiner Ehefrau Muriel Curi ist. Für „Gehenna“ haben sich die beiden die Dienste des Produzenten Billy Anderson (bekannt unter anderem durch seine Arbeit für Melvins, Neurosis, Fantomas und Swans) gesichert. Auf „Locrus“ erklingt zudem die Gitarre des Gastmusikers Mathieu Vandekerckhove (Amenra, Syndrome).

Geht man nach Videos und Fotos aus dem Internet, treten Labirinto gerne als Sextett auf, wobei das Duo Cruxen (Gitarre) und Curi (Schlagzeug) von einem Schlagzeuger/Perkussionisten, einem Bassisten, einem Gitarristen und einem Keyboarder begleitet wird. (Im Mai 2017 darf man sich in Deutschland vom Wahrheitsgehalt dieser Aussage bei den hier anstehenden Konzerten überzeugen).

Der Aufnahmeprozess von „Gehenna“ erfolgte vorzugsweise mit Bass, Gitarre und Schlagzeug Live im Studio, um später ggf. um weitere Spuren, oder Instrumente ergänzt zu werden. Die oft mehrspurig aufgenommenen, meistens tonnenschweren Gitarrenriffs bilden also zusammen mit Bass und Schlagzeug den roten Faden des Albums.

Die typisch postrockigen, lyrisch-melancholischen Stimmungen und flirrende Gitarren gibt es zwar auch, sie sind jedoch vergleichsweise selten anzutreffen. Für den orchestralen Touch sorgende Perkussion, repetitive Alternative Rock-Riffs, leicht experimentell eingefärbte elektronische Einwürfe und kurze Ambient-Passagen gehören ebenso zum Klangspektrum des Albums. Die in „Aludra“ und in dem Titelstück erklingenden Geigen und Cellos haben bereits für zutreffende Vergleiche mit godspeed you! black emperor gesorgt.

Wer also auf abwechslungsreichen, mit einer apokalyptischen Note und gelegentlichen Bombastschüben versehenen Postrock/Postmetal steht, der sollte „Gehenna“ mal kennenlernen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.2.2017
Letzte Änderung: 26.5.2017
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Labirinto

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2010 Anatema 8.00 1
2014 Masao 11.00 1

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