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Josefin Öhrn + The Liberation

Mirage

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016
Besonderheiten/Stil: Krautrock; Psychedelic; Spacerock
Label: Rocket Recordings
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Josefin Öhrn Gesang, Gitarre, Keyboards, Percussion
Fredrik Joelson Gitarre, Keyboards, Gesang, Percussion
Calle Olsson Synthesizer, Gesang
Patric Thorman Bass, Gesang, Gitarre
Victor Hvidfeldt Gitarre, Gesang, Bass, Keyboards, Percussion
Dennis Egberth Schlagzeug
Stefan Brändström Gitarre, Gesang, Keyboards, Bass

Tracklist

Disc 1
1. The State (I'm In) 5:00
2. Sister Green Eyes 4:32
3. In Madrid 3:19
4. Rainbow Lollipop 3:57
5. Endless Ocean 3:58
6. Looking For You 4:18
7. Rushing Through My Mind 5:47
8. Circular Motion 2:54
9. Where I'm Going 3:51
10. Imagine You 6:06
Gesamtlaufzeit43:42


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Mirage ist das zweite Album der schwedischen Band um Josefin Öhrn, und es handelt sich hier wieder einmal um eine Band, die Musik macht, wie sie die Großeltern der Musiker gehört haben. Was jetzt keinesfalls negativ gemeint ist, denn Mirage ist ein wirklich gelungenes Eintauchen in die Klangwelten der späten 60er und frühen 70er Jahre. Aber der Reihe nach.

Sieben Musiker, die fast alle Gitarre und/oder Tasten beisteuern, das lässt schon mal Rückschlüsse aufs Klangbild zu. Tatsächlich fliegen einem die spacig-psychedelischen Klänge hier nur so um die Ohren, wechseln treibende Riffs in bester Hawkwind-Manier und fette Schweineorgel mit psychedelischem Klangwabern aus flirrenden Gitarren und elektronischem Blubbern und Zischen. Gelegentlich schielt die Musik dabei etwas Richtung Indien (Sister Green Eyes). Dazu singt Josefin Öhrn mit ätherischer Stimme, die einen schönen Kontrast zu den bisweilen recht heftigen Gitarren und den flotten Rhythmen bildet. Im Gegensatz zu anderen Genrevertretern halten sich die Schweden jedoch stets an die Devise kurz & knackig, die meisten Songs liegen im Bereich von vier Minuten, und selbst der längste bringt es gerade mal auf sechs Minuten.

Neben dem klassischen psychedelischen Spacerock britischer Prägung haben sich die Schweden aber auch von krautrockigen Klängen inspirieren lassen, die speziell gegen Ende des Albums stärker hervortreten. Gerade das abschließende Imagine You mit seiner minimalistischen Rhythmik kann man dabei schon als eine Hommage an Bands wie Neu! betrachten.

Sicher, neue musikalische Welten werden hier nicht erschlossen und wer echte Herausforderungen sucht, ist hier ebenfalls an der falschen Adresse. Wer dagegen einen Stimmungsanheizer für die nächste Psychedelic Party sucht, liegt mit Mirage goldrichtig. Macht Spaß!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 16.2.2017
Letzte Änderung: 16.2.2017
Wertung: 10/15

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