SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
21.10.2017
Marillion - Living in F E A R
19.10.2017
My Soliloquy - Engines of Gravity
Liquid Orbit - Liquid Orbit
John Zorn - Simulacrum
18.10.2017
Amorphis - My Kantele
Reckoning Storm - The Storm Engine
17.10.2017
Aquaserge - laisse ça être
Southern Empire - Southern Empire
TNNE - Wonderland
16.10.2017
Pere Ubu - 20 Years in a Montana Missile Silo
Nump - Sun is cycling
15.10.2017
Tangerine Dream - Quantum Gate
Collapse Under The Empire - The Fallen Ones
Kolkhöze Printanium - Vol. 1 Kolkhöznitsa
14.10.2017
Zeit - Waves from the Sky
35007 - Especially for You
Shadow Ray - Eyes,Gleaming Through The Dark
13.10.2017
John Zorn - Simulacrum
ARCHIV
STATISTIK
23970 Rezensionen zu 16372 Alben von 6363 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Cinema (DE)

The Discovering of Time

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017 (31.3.)
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik; Moderne Electronica; Spacerock
Label: Sireena Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jürgen "Pöngse" Krutzsch Looping, Programming, Keyboards, Gitarre
Brigitte Grafe Programming, Mixing
Benjamin Feiser Gitarre (1)
Christian Schwarzbach Gitarre (3, 6, 10)
Jörg Dudys Gitarre (2, 4)
Dirk Brand Schlagzeug (7)

Tracklist

Disc 1
1. Riding the Iron Horse 5:11
2. Lost in Space 7:20
3. Frozen Time 7:44
4. Springtime 4:39
5. Big City Night 4:05
6. Melting Ice 4:36
7. Diving into the Devil's Hole 5:05
8. The Children of Syria 4:52
9. Down to the Caves of No Return 6:41
10. The Discovering of Time 6:01
Gesamtlaufzeit56:14


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Mit The Discovering of Time erscheint Ende März das dritte Album von Cinema, dem aktuellen Projekt des ehemaligen Tibet-Gitarristen Jürgen Krutzsch. Unterstützt wurde er dabei wieder von Brigitte Grafe, zuständig für Technik und Mix. Dazu kommen auf einigen Stücken Gastmusiker an der Gitarre, in einem Fall auch am Schlagzeug.

Obwohl von Hause aus Gitarrist, tobt sich Jürgen Krutzsch vornehmlich an elektronischem Instrumentarium aus. Allerlei synthetische Klänge herrschen vor, vereinen sich zu einem orchestral anmutenden Klangbild, mal von flotten Rhythmen getrieben, mal sphärisch daherkommend, wobei sich die Stücke gerne vom einen zum anderen entwickeln. Während die Melodik oft an Elektronik der 70er erinnert und dabei Erinnerungen an Tangerine Dream oder mehr noch Vangelis evoziert, sind die Rhythmen eher modernerer Natur; zwar wird hin und wieder der Sequenzer angeworfen, meist erinnert die Rhythmik aber mehr an Trance/Goa, ist bisweilen auch von technoider Art. Eine reizvolle Kombination aus Retro und Moderne, allerdings ist mir die technoide Komponente manchmal etwas zu betont (nicht umsonst ist im Infozettel des Labels von „tanzbaren Beats“ die Rede).

Garniert werden die meisten Stücke noch mit kräftig solierender E-Gitarre, deren schneidend-gleißender Sound einen ordentlich Schub Spacerock in die Musik bringt. Gelegentlich finden sich auch überraschende weitere Einflüsse wie das leicht jazzige Feeling von Big City Night, hervorgerufen durch eine (wohl elektronisch nachempfundene) Trompete.

insgesamt ist The Discovering of Time eine hübsche Sammlung elektronischer Kompositionen in orchestralem Soundgewand, die mir bisweilen aber etwas zu Techno-lastig ausgefallen ist.

Das Album erscheint offiziell am 31. März, ist aber bereits jetzt über den Webshop von Sireena erhältlich.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 19.3.2017
Letzte Änderung: 19.3.2017
Wertung: 9/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Cinema (DE)

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1985 Isolation 6.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum