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Lynhood

Septembre

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Ambient; RIO / Avant; sonstiges
Label: atypeek music/[reafførests]
Durchschnittswertung: 10.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Chloé Della Valle bass,vocals & lyrics

Tracklist

Disc 1
1. Tree 4.44
2. White Emperor 6.41
3. The Master 5.01
4. Qualm 5.01
Gesamtlaufzeit21:27


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 1 von 2)


Lynhood ist ein Soloprojekt der in Grenoble beheimateten Bassistin (und Chefin beim Label [reafførests]) Chloé Della Valle. Bei „Septembre“ handelt es sich um die erste EP von Lynhood. Diese wurde im Alleingang, nur mit Stimme und diversen Bassinstrumenten realisiert.

Das Fundament von „Tree“ bilden repetitiv-melodische Bassfiguren. Elfenhafter Sprechgesang, gestrichener Bass und übersteuerter Fuzzbass kommen im Laufe des Stückes hinzu.

„White Emperor“ bietet die seltene Gelegenheit, gestrichene, mit elektronischen Effekten verfremdete Basstöne im Kontext eines mitunter aggressiv anmutenden Avant-Ambient-Stückes zu erleben. Die zarte Stimme von Della Valle vervollständigt das experimentelle Klangbild.

„The Master“ lässt eine folkig angehauchte Gesangsmelodie erahnen, die Unisono mit einer Bassgitarre und zu einem rhythmischen Fuzzbass-Muster vorgetragen wird.

Die traurig-melancholische Gesangsmelodie erklingt in „Qualm“ mal wieder zu der minimalistischen Begleitung von diversen Bassgitarren, die klanglich teilweise kaum noch von den elektrischen Gitarren zu unterscheiden sind.

Das halte ich für interessant und originell, was Chloé Della Valle hier mit sehr sparsam dosierten Ausdrucksmitteln zustande bringt. Freunden von ungewöhnlicher Musik zwischen Ambient und Experiment zu empfehlen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 18.4.2017
Letzte Änderung: 18.4.2017
Wertung: 10/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 2)


Chloé likes cold days and heartwarming food. So steht es im Infozettel des Labels zur Debüt-EP der französischen Musikerin Chloé della Valle, das sie unter dem Künstlernamen Lynhood herausgebracht hat.

Das mit den kalten Tagen glaube ich sofort angesichts karger Klangkonstrukte wie White Emperor, das im Wesentlichen mit spröde gestrichenem Bass instrumentiert ist, der noch mit einigen Effekten bearbeitet wurde. Karg, kalt und abweisend klingt das, aber dabei ungemein faszinierend, und Chloés zarte, warme Stimme bildet zu diesen Klängen einen faszinierenden Kontrast. The Master ist von ganz ähnlicher Machart, hier wird der Bass heftiger mit dem Bogen geschrubbt, in einer Art minimalistischem Pattern, das wie ein pulsierendes Brummen oder Sägen die Grundlage bildet. Die an Anfang und Ende der EP befindlichen Tree und Qualm zeigen sich mit helleren Klängen, wirken aber letzten Endes ebenso karg und spröde.

Ein faszinierendes Debüt für Liebhaber spröder Klangstrukturen, dem schleunigst ein Vollzeitalbum folgen sollte!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 16.12.2017
Letzte Änderung: 16.12.2017
Wertung: 11/15

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