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Soup

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(Tipp des Monats 5/2017)
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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Postrock; RetroProg
Label: Crispin Glover Records
Durchschnittswertung: 13/15 (1 Rezension)

Besetzung

Erlend Aastad Viken vocals, keyboards, samples
Orjan Saur guitars
Jan Tore Megard bass
Espen Berge drums, percussion

Tracklist

Disc 1
1. Going somewhere 8.14
2. The Boy and the Snow 11.33
3. Audion 2.07
4. Sleepers 13.35
5. Nothing like Home 6.43
Gesamtlaufzeit42:12


Rezensionen


Von: Marc Colling @


Die Norweger machen seit 2004 Musik und gehören zum psychedelischen PostRock, was sie auf ihrem siebten Album auch untermauern. Doch haben sie diesmal ihrem Genre einen gehörigen Schuss 70'er Jahre Prog verpasst. Somit dürften alle Fans von Pink Floyd oder Camel von diesem neuen Werk begeistert sein.

Im Opener GOING SOMEWHERE hört man das noch nicht, denn hier rumpelt es mit harten Riffs, die Drum haut in die Felle und die Keys legen einen dichten und voluminösen Teppich. Es schält sich im weiteren Verlauf des Albums dann aber immer mehr heraus, dass Soup zurückblicken in die Anfänge der progressiven Rockmusik. Bereits der zweite Track THE BOY AND THE SNOW verlässt den Pfad des lärmenden und sich stetig wiederholenden Motivs, um sich in psychedelisch-sphärische Tiefen à la Pink Floyd zu begeben. Diese münden dann in das kurze, aber umso effektvollere AUDION mit seiner beeindruckenden Kirchenorgel. Lautstärke aufdrehen und genießen.

Der 13-minütige Longtrack SLEEPERS erinnert mich dann in jeder Note an die Hochzeit des progressiven Rock. A-Gitarre, Flöte, prägender Bass im Stile von "Echoes" und dazu ein mehr säuselnder als singender Erlend Viker kreieren eine Retro- Atmosphäre wie aus dem Lehrbuch. Sehr langsam steigert sich der Track, um auf seinem Höhepunkt zu kollabieren und sich zu seinem beruhigenden und sanften Ende hin zu bewegen.

Der letzte Song des Albums beschwört eine traurige und melancholische Dichte. NOTHING LIKE HOME verschmilzt förmlich mit dem Sänger, fließt sanft wie Honig und erinnert mich an Camel in deren Hochphase. So klingt eines der bisher besten Alben dieses Jahres aus und lässt mich sprachlos zurück.

Soup hatten 10 Songs für das Album vorbereitet, nahmen die 5 am besten passenden für ein Album. Vielleicht einer der Gründe warum die CD so homogen klingt. Die anderen 5 Songs werden später zum Teil auf einer EP veröffentlicht.

Fans des frühen Progs mit den bereits von mir erwähnten Bands kann ich nur empfehlen, sich dieses Albums schnellstens zu besorgen. Mein bisheriges Highlight des Jahres!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.4.2017
Letzte Änderung: 22.4.2017
Wertung: 13/15
gut, besser, Soup

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Soup

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2013 The Beauty Of Our Youth 12.00 1

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