SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
22.8.2017
Kungens Män - Dag & Natt
Oiseaux-Tempête - AL​-​'AN ! الآن (And your night is your shadow - a fairy​-​tale piece of land to make our dreams)
ZET - Comandante Beat
Can - The Singles
Steven Wilson - To the Bone
21.8.2017
Steven Wilson - To the Bone
20.8.2017
Bardo Pond - Peri / Game Five And A Half
Dante Roberto - The Circle
19.8.2017
N-1 - macht ihr mal, ich hab schon
Deer Park Ranger - Moderation
Christian Fiesel - Signal For Fire
Force Of Progress - Calculated Risk
18.8.2017
The Tangent - The Slow Rust Of Forgotten Machinery
Amplifier - Trippin' with Dr. Faustus
Sky Architect - Nomad
17.8.2017
Big Hogg - Gargoyles
Opus Avantra - Lyrics
Leprous - Malina
ARCHIV
STATISTIK
23785 Rezensionen zu 16254 Alben von 6315 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Jessica Moss

Pools of Light

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Ambient; Postrock
Label: Constellation
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jessica Moss

Tracklist

Disc 1
1. Entire Populations (Pt I) 5:40
2. Entire Populations (Pt II) 7:33
3. Entire Populations (Pt III) 6:11
4. Entire Populations (Pt IV) 4:35
5. Glaciers I (Pt I) 6:33
6. Glaciers I (Pt II) 5:02
7. Glaciers II (Pt I) 7:13
8. Glaciers II (Pt II) 5:47
Gesamtlaufzeit48:34


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Die kanadische Musikerin Jessica Moss spielt Violine bei den Postrockern A Silver Mt. Zion, ist oder war dazu auch bei anderen Bands aktiv, etwa Carla Bozulichs Evangelista. Im Frühjahr 2017 erschien ihr erstes Soloalbum Pools of Light. Enthalten sind die beiden langen, suitenartigen Stücke Entire Populations und Glaciers. Jessica Moss bedient darauf neben der Violine noch diverse elektronische Klangerzeuger und steuert auch Gesang bei.

Entire Populations überrascht dabei gleich zum Auftakt mit einer leicht arabisch anmutenden Melodie der Violine, die sich allmählich in eine auf und ab wogende Klangfläche verwandelt, um dann sanft zu verklingen. Der zweite Teil ist praktisch nur aus Jessica Moss’ Stimmeinsätzen aufgebaut; über einer textlosen Grundierung stößt sie immer wieder die Worte „Entire Populations“ hervor, die noch in mehreren Spuren übereinander gelegt sind. Der dritte Teil beginnt zunächst mit elektronischen Klangkaskaden, zu denen nach einiger Zeit die Violine mit einer elegischen und dennoch kraftvollen Melodie einsetzt. Der vierte Teil schließlich wird von der Violine weitgehend solo mit sanften, langgezogenen Klangbögen bestritten.

Glaciers beginnt mit zahlreichen übereinander gelegten Spuren textlosen Gesangs, die zusammen den Eindruck eines breiten Klangflusses ergeben, um sich in den weiteren Teilen dann in ein stärker elektronisches Stück zu wandeln. Vor allem der dritte Teil - also Glaciers II Pt. I - geht schon in den Bereich Ambient Music, wenn zu einem sanften elektronischen Pulsieren die Violine zart und wie in Zeitlupe gestrichen wird. Erst gegen Ende wird die Violine kräftiger, drängt sich in den Vordergrund, erneut in mehreren Spuren übereinander, um dann den nahtlos anschließenden vierten Teil wieder solo mit elegischen Klangschleifen zu bestreiten.

Ein wunderbares Debüt ist der kanadischen Musikerin mit ihrem Solodebüt gelungen, das elegischen Postrock (na ja, „Rock“ ist es eigentlich nicht) mit Ambient-Klängen kombiniert. Macht Lust auf weitere solistische Aktivitäten der Dame!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 18.5.2017
Letzte Änderung: 18.5.2017
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum