SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
15.8.2018
Fabio Frizzi - Manhattan Baby
Goad - Landor
14.8.2018
The Muffins - Secret Signals 2
Node - Node Live
Anubis - Different Stories
13.8.2018
Visitor 2035 - Visitor 2035
12.8.2018
Thunkfish - Renegades
11.8.2018
Malady - Toinen toista
Douze Alfonso - Under
The Muffins - Secret Signals 1
Eugen Mihăescu - Guitaromania Part Two
10.8.2018
Influence X - Quantum Reality
Arena - Double Vision
Gargle - Wading in Shallow Waters
Time Collider - Travel Conspiracy
Michael Romeo - War of the Worlds, Part I
9.8.2018
Ring Van Möbius - Past The Evening Sun
8.8.2018
Gazpacho - Soyuz
ARCHIV
STATISTIK
24837 Rezensionen zu 17012 Alben von 6632 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Mumpbeak

Tooth

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazz; Jazzrock / Fusion; sonstiges
Label: RareNoise Records
Durchschnittswertung: 10/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Roy Powell Hohner Clavinet,Moog Little Phatty,Hammond Orgel
Lorenzo Feliciati Bass
Torstein Lofthus Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. Boot 3.51
2. Brick 6.22
3. Saw 4.26
4. Slip 6.52
5. Cot 4.01
6. Caboose 9.15
7. Stone 6.59
Gesamtlaufzeit41:46


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 1 von 2)


Nachdem Pat Mastelotto für das zweite Werk des Trios nicht zur Verfügung stand, konnte der Mumpbeak-Projektchef und Keyboarder Roy Powell den elephant9- und Shining-Schlagzeuger Torstein Lofthus verpflichten.

Dieser bedankt sich hier mit seinem dichten und kreativen Spiel über die gesamte Albumlänge und glänzt darüber hinaus in der kurzen Eröffnung von „Saw“ (für die er übrigens mindestens sechs Arme benutzt haben muss) sowie in dem längeren Schlagzeugsolo von „Caboose“.

Der Bassist Lorenzo Feliciati (bekannt u.A. durch Naked Truth) überzeugt mit seinen teamorientierten, gelegentlich auch virtuosen Beiträgen. Ein Beispiel für die Letzteren findet sich in den Bass-Solos von „Brock“.

Der erste Teil von „Caboose“ klingt wie schleifenartige Gitarren-Soundscapes. Das machen die Gitarren-Effekt-Pedale möglich, die Powells Clavinet nach Gitarre klingen lassen.

Ansonsten verbindet das Album durchkomponierte, bisweilen an Frank Zappa erinnernde Jazz-Rock-Prog-Einfälle mit den jazzigen Improvisationen, die gerne mal zu swingenden Rhythmen erfolgen. Hinzu kommen noch temperamentvolle Jazz-Rock-Jams sowie solche Themen, die verstärkt episch-romantische Richtung andeuten, wie man es beispielsweise in „Slip“ nachhören kann.

Bei den Akkordfolgen von „Cot“ beginne ich zu verstehen, wieso die Plattenfirma der Ansicht ist, auf „Tooth“ Spuren von Gentle Giant zu entdecken. Die feurigen Keyboardsolos des Stückes lassen mich abwechselnd an Return to Forever und Soft Machine denken. Die heiße Jam-Session von „Stone“ wird zur Abwechslung mal von der Hammond Orgel unterstützt.

Trotz der erstklassigen Rhythmusabteilung kommt man wohl nicht umhin festzustellen, dass die Musik auf „Tooth“ sich um das enorm wandlungsfähige Clavinet-Spiel von Roy Powell dreht. Wie schon angedeutet, kann Powell aus dem Instrument zahlreiche Gitarren-artige Effekte herausholen, was den Reiz des Gebotenen natürlich erhöht.

Jeder, der „Tooth“ von Mumpbeak gut findet, darf stolz auf sich sein. Nicht zuletzt, weil – wie es Roy Powell formulierte – es sich hierbei um „hochqualitatives Kunsthandwerk für den gebildeten Zuhörer“ handelt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.5.2017
Letzte Änderung: 22.5.2017
Wertung: 10/15

Zum Seitenanfang

Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 2)


Gewiss, das ist schöne, komplexe Musk, aber ein kleines Manko soll nicht unerwähnt bleiben. Die starke Fixierung auf das Clavinet führt doch auf Dauer zu einem etwas gleichförmigen Klangbild. Damit meine ich keineswegs, dass die Musik selbst gleichförmig ist, denn das ist absolut nicht der Fall, und auch Roy Powells Fertigkeiten an den Tasten sind beeindruckend. Aber bei der schieren Dauerpräsenz des Clavinet läuft man Gefahr, seine beiden Mitspieler, auch wenn sie alles andere als bloße Statisten sind, kaum wahrzunehmen. Etwas mehr Abwechslung bei der Auswahl der Tasteninstrumente würde der Musik gut tun. Ansätze hierzu sind ja durchaus vorhanden, etwa das abschließende Stone, wo Powell nicht weniger versiert in die Orgeltasten haut. Das könnte man auf dem nächsten Album noch weiter ausbauen. Ansonsten wie gesagt: feine Musik.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.9.2017
Letzte Änderung: 21.1.2018
Wertung: 10/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Mumpbeak

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2013 Mumpbeak 12.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum