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Kinky Wizzards

Quirky Musings

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazzrock / Fusion; Progmetal
Label: White Knight Records
Durchschnittswertung: 10/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Ryan "Riffy" Elliott Guitars,Moog
Jonathan "Jiffy" Griffiths Drums
Mathew "Miffy" Griffiths Bass Guitar

Gastmusiker

Terry Quinney Tenor Sax on Door Dancing

Tracklist

Disc 1
1. Caffeine Overdose 5.04
2. Done with this Place 4.22
3. Chocolate Teapot 4.18
4. Kinky Joe from Mexico's Burritos 3.06
5. Door Dancing Penny Collector 5.09
6. The Snake 4.47
7. A Poltergeist in Glenmore 6.01
8. Stomp Foot Syndrome 4.33
9. Free Spirit 6.06
Gesamtlaufzeit43:26


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 1 von 2)


Wie sagte es Steven Wilson einmal so scharfsinnig? Wenn sich die Prog-Musiker langweilen, dann spielen sie ein Jazz-Rock-Album ein. Der Magenta-Schlagzeuger Jon „Jiffy“ Griffiths und der Eden Shadow-Gitarrist Ryan „Riffy“ Elliott sehen es möglicherweise ganz ähnlich. Oder sie haben einfach Spaß an Prog-Fusion, unabhängig von den freien Terminen in ihrem Kalender. Der Bassist Mathew „Mify“ Griffiths vervollständigt das Power-Trio.

Dass die drei Humor haben, beweist neben einigen Tracktiteln auch ihr Projektname. „Kinky“ hat im Englischen viele Bedeutungen. Ich möchte es hier mal mit „verrückt“ übersetzen.

Auf ihrem Zweitwerk „Quirky Musings“ bietet das Trio so ziemlich alles, was das Herz eines Prog-Fusion-Fans begehrt. Wenn man weiß, dass das Trio bei den Konzerten gerne „YYZ“ von Rush covert, wird man die abgehenden Prog-Metal-Passagen vieler Instrumentals auf dem Album noch ein Stück besser nachvollziehen können. Viele Stücke des Trios haben außerdem noch funkige und swingende Jazz-Rock-Momente zu bieten, die man in der Form wirklich nicht zum ersten Mal hört. Auch wenn die Musiker laut Plattenfirma gerne die musikalischen Grenzen weiter erweitern und dabei immer mit Humor agieren möchten.

In diesem Sinne wird dann auch auf dem gesamten Album jazzig soliert, funkig gegroovt und energetisch prog-metallisch gerockt, dass es eine Freude ist. Genau genommen soliert eigentlich nur der Gitarrist, aber man kann ja nicht alles haben. Der Schlagzeuger darf einige technisch anspruchsvolle Figuren und Fills abliefern, allerdings nur im Rahmen der Teamarbeit. Auch der Bassist ist bei den Kinky Wizzards immer präsent, kreativ und hörbar, was bei den Rock-Besetzungen ab der Quartett-Größe öfters kaum machbar erscheint.

Insgesamt alles bestens bei den Kinky Wizzards. Alle Musiker sind Könner auf ihren Instrumenten. Sie musizieren konzentriert, abwechslungsreich und virtuos. Für Fans von The Aristocrats und aller vergleichbaren Combos!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.6.2017
Letzte Änderung: 11.6.2017
Wertung: 10/15

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Von: Marc Colling @ (Rezension 2 von 2)


Wer Gitarre, Bass und Schlagzeug im traditionellem Rock liebt, gut abgehangen und dynamisch gemischt beim Toningenieur deines Vertrauens, garniert mit ein paar Prisen Funk, Swing, Rock'n'Roll, Jive, Jazz und Bebop, der ist hier richtig. Ein paar winzige Spritzer Progmetal dazu und etwas mehr Spritzer Progrock. Und weil gerade kein Sänger zur Hand und Texte schreiben eh nur Mühe macht, wird das Album instrumental aufgenommen.

Was Kinky Wizzard spielen hat nur noch entfernt etwas mit dem klassischen „Progdenken“ zu tun, macht aber ungeheuer Spaß beim zuhören. Wenn da mal ein Saxophon zwischen den Songs trötet, dann sitzt das perfekt. Wunderbares Zusammenspiel, da hatten die Musiker wahrscheinlich einen Riesenspaß im Studio. Es ist Musik die genau so gut beim Cabriofahren im Sommer hörbar ist, als auch im Wohnzimmer bei einem guten Glas Wein.

Puristen werden natürlich den Proganteil vermissen, aber die Musik hat Substanz, Hirn, gute Laune und macht Lust auf das Leben. Es muss nicht immer verkopft sein, manchmal darf es auch mal „einfach“ sein. So lange es so toll gespielt wird wie bei den Kinky Wizzards.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 19.6.2017
Letzte Änderung: 19.6.2017
Wertung: 10/15
jaja, Prog fehlt etwas. Aber hört doch mal rein. Die 3 beherrschen ihre Instrumente so toll, das macht einfach Spaß

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