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Jet Black Sea

Absorption Lines

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Ambient; New Artrock; Postrock; Psychedelic; Spacerock; sonstiges
Label: Freia Music
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Adrian Jones Gitarre
Michael Simons Keys,programming

Gastmusiker

Tony Patterson vocals on Hours
Pieter van Hoorn drums
Brendan Eyre keyboards on The Sixth Wheel
Paul van Zeeland bass guitar on Cathedral
Adrian O'Shaughnessy vocals on Cathedral

Tracklist

Disc 1
1. Wrong Turn 4.18
2. The Sixth Wheel 6.51
3. Jumping to a Conclusion (part 1) 2.00
4. Absorption Lines 10.54
5. Cathedral 7.17
6. Hours Slip into Days 8.31
7. 133 Hours 5.19
Gesamtlaufzeit45:10


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


„Insgesamt kann man "The Path of Least Existence" Freunden von eindringlicher Instrumentalmusik empfehlen“, schrieb ich anlässlich der ersten CD von Jet Black Sea. Die davon angesprochene Hörergruppe könnte von dem Zweitwerk ein wenig enttäuscht werden. Leider (?) wirken weite Teile von „Absorption Lines“ auf mich eher entspannend als eindringlich.

Recht intensiv ist allerdings die düstere Atmosphäre in den eröffnenden Stücken „Wrong Turn“ und „The Sixth Wheel“ ausgefallen. Das erstere kann als moderner Industrial-Crimson-Elektronik-Prog, das letztere als eine originelle Verschmelzung von ethnisch eingefärbtem Progmetal und atmosphärischer Elektronik durchgehen.

Aber schon das psychedelisch-spacige „Jumping to a Conclusion (part 1)“ scheint eine gewisse Nachdenklichkeit vermitteln zu wollen, die im weiteren Verlauf des Albums noch deutlicher zum Vorschein kommt.

Diesmal hat sich das Duo Adrian Jones (Gitarre, laut Cover auch „limited talent and gin drinking“) und Michael Simons (Keys, Programming…und cool dance moves) noch einige Gastmusiker dazugeholt. Von daher bekommt man in drei Stücken echtes Schlagzeug und in zwei einen Gast-Keyboarder zu hören. Zudem leihen Tony Patterson und Adrian O'Shaughnessy je einem Stück ihre Gesangsstimme.

Die beinahe meditativ wirkende Verschmelzung der Postrock-, Ambient- und Artrock-Elemente in „Absorption Lines“ dürfte einige der eingefleischten Rock-Freunde verschrecken. Von genau den gleichen Merkmalen könnten sich wiederum die Fans von Pink Floyd (und der zahlreichen Epigonen) aus ihrer kommerziell erfolgreichsten Zeit angesprochen fühlen. Zumal in dem Stück auch noch klagend-wortlose Gesänge zu vernehmen sind, als wollte man sich nochmal darüber beschweren, wie dunkel es auf der abgewandten Seite des Mondes doch ist.

„Cathedral“ mutiert nach dem ausgiebigen Symphonic Ambient-Intro zu einer orchestral arrangierten Artrock-Hymne mit Gesang von Adrian O'Shaughnessy. Stellenweise muss ich bei dem gesungenen Mittelteil an „Kashmir“ von Led Zeppelin denken.

Der rote Faden des Albums scheint darin zu bestehen, den Rockfan in dem Hörer kurz zu wecken, um dann in der übrigen Zeit seine Offenheit mit Ambient-artigen Stimmungen auf die Probe zu stellen.

So wirkt „Hours Slip into Days“ dem Titel entsprechend wie ein sehr verträumtes und extrem behäbiges Stück über die vergehende Zeit, das eventuell der Porcupine Tree-Fraktion gefallen könnte.

Zu Anfang von „133 Hours“ wird der Hörer (mal wieder) mit Astronauten-Gesprächen auf die spacig-behäbige Artrock-Musik eingestimmt.

Insgesamt halte ich „Absorption Lines“ für eine nicht ganz einfach zugängliche Artrock-Ambient-Postrock-Scheibe, auf der entspannende, oder nachdenklich wirkende Stücke mit einigen wenigen eindringlicheren Nummern kontrastieren.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.8.2017
Letzte Änderung: 10.8.2017
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Jet Black Sea

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2013 The Path of Least Existence 10.00 1

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