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Dante Roberto

The Circle

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: instrumental; HardRock; Progmetal; RetroProg; sonstiges
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Dante Roberto piano,keyboards
Salvatore Amati bass
Alessandro Napolitano drums and percussion

Gastmusiker

Luca Nappo guitar on 3,5,6,7,9
Salvatore Russo guitars on 1,2
Alex Milella guitars on 4 & 8

Tracklist

Disc 1
1. Dante Suite: Preludio 1.53
2. Dante Suite: Processionale 3.18
3. Dante Suite: Speedy 2.03
4. All Change 5.36
5. Tra Fuoco e Fiamme 10.17
6. Open your Heart 5.06
7. Lisea 4.53
8. Funky Disco 5.38
9. Toccata 4.14
Gesamtlaufzeit42:58


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Dante Roberto verdient seine Brötchen als Klavierlehrer auf Conservatorio Paisiello in Taranto und als Verfasser von musikalischen Handbüchern. Er schätzt progressive Tastendrücker wie Keith Emerson und Jordan Rudess und interessiert sich für die Verbindungen zwischen verschiedenen Genres, wie Klassik, Rock und Jazz. Neben Emerson, Lake & Palmer und Dream Theater haben es Roberto Chick Corea und Banco del Mutuo Soccorso ganz besonders angetan.

Dante Roberto hat jahrelang die Einfälle für sein erstes Album gesammelt. Die dortselbst zu findende stilistische Bandbreite hat in mindestens einer Besprechung schon mal die Frage nach dem fehlenden roten Faden aufkommen lassen. Den ich persönlich auch ein wenig vermisse.

Auf fast allen Stücken spielen ein Bassist, ein Schlagzeuger und drei verschiedene Gitarristen mit, so dass die Gefahr gebannt ist, ein steriles Keyboarder-Album mit Rhythmus-Maschinen hervorzubringen. Die drei abwechselnd gastierenden Gitarristen prägen das Album entscheidend mit. Ob mit akustischen Instrumenten in dem folkigen „Processionale“, oder mit elektrischen in den Progmetal nahestehenden Beiträgen von „Prelude“. In dem letzteren kommen noch klassisch inspirierte Pianoläufe hinzu.

„Speedy“ flirtet heftig mit den Elementen des Power Metal und des Hardrock, um anschließend dem eklektischen „All change“ Platz zu machen, das zwischen Jazz-Rock-Fusion, Chick Corea-Einflüssen und „klassischem“ Keyboarder-Prog hin und her wechselt.

„Tra Fuoco e Fiamme“ offenbart die frappierende Fähigkeit von D. Roberto, die Elemente des klassischen Prog mit sehr eingängigen Hardrock-Melodien zu vermengen. Eine Fähigkeit übrigens, die ich nicht für unbedingt notwendig halte. Auch hier zeigt der Keyboarder kaum Neigung zu irgendwelchen Ego-Trips, indem er sich auf die Duelle zwischen Keyboards und der elektrischen Gitarre einlässt.

Das mit orchestralen Arrangements versehene „Open Your Heart“ stellt die epische, zum wesentlichen Teil von einem Klavier getragene, Melodie in den Vordergrund und kommt ohne die Rhythmussektion aus.

Im Falle von „Lisea“ wünschte ich mir, dass die Schwäche des Komponisten für romantisch-epische Instrumental-Balladen nicht direkt in mehreren derartigen Stücken auf einem einzigen Album resultieren würde.

Die Jazz-Rock-Fusion von „Funky Disco“ kommt mit streckenweise ein wenig zu austauschbar vor. Den „Renaissance-Prog“ von „Toccata“ halte ich dagegen für vergleichsweise gelungen. Zumindest bis zu dem Moment, als nach ca. 2 Minuten beschlossen wird, die Komposition mit den lateinamerikanischen Rhythmen auszustatten und damit etwa Patrick Moraz nachzueifern.

Die stilistische, auf mich manchmal leicht beliebig wirkende, Vielfalt des Albums scheint mich bisweilen ein wenig zu überfordern. Dieser Eindruck wird aber hoffentlich mehr über meinen Geschmack, als über die objektive Qualität (falls es so etwas geben sollte) der Kompositionen aussagen.

Wer gerne die Soloalben von Keith Emerson, Patrick Moraz, Jordan Rudess, oder Rick Wakeman hört, der sollte „The Circle“ vielleicht auch eine Chance geben.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 20.8.2017
Letzte Änderung: 20.8.2017
Wertung: 9/15

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