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Violent Attitude If Noticed

Ourselves and Otherwise

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: ArtPop; HardRock; New Artrock; Rock / Pop / Mainstream
Label: Progressive Gears
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Alessandro Queler Synths and Piano
Guilherme Saba Bass,Synth Bass and backing vocals
Will Geraldo Vocals,guitars,piano and Programming

Gastmusiker

Cleo additional vocals on 4
Tercio Jr. Drums (1,2,4,5,6)

Tracklist

Disc 1
1. Time Waster 5.08
2. Useless 6.17
3. Redemption 3.51
4. White. Yellow. Red. 10.32
5. The Tower 8.54
6. Ever-Tickling Clock 6.52
7. Ground Zero 5.16
Gesamtlaufzeit46:50


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Violent Attitude If Noticed (nachfolgend V.A.I.N. genannt) aus Brasilien erklären ihren Bandnamen mit der lobenswerten Absicht, gegen die Welt voller Rassismus, Hass, Gewalt und Korruption ankämpfen zu wollen. Also versuchen die Musiker seit 2008 auf fünf Alben und einer EP gegen solche Zustände anzusingen und anzuspielen.

Es gibt Alben wie aus einem Guss und es gibt solche, die einen sehr uneinheitlichen Eindruck vermitteln, als wäre in fast jedem Track eine andere Band zugange, dieses eventuell mit dem gleichen Sänger. Falls jemand keine unentschlossen wirkende Alben mag, so wird die fünfte Vollzeit-Scheibe „Ourselves and Otherwise“ für ihn wahrscheinlich zu einer großen Herausforderung.

Das Stamm-Trio von V.A.I.N. besteht aus Alessandro Queler (Synths, Piano), Guilherme Saba (Bass, Synth Bass) und Will Geraldo (Gesang, Gitarren, Piano und Programming). Auf „Ourselves and Otherwise“ wird das Trio auf fünf Stücken von einem Gastschlagzeuger begleitet. In den restlichen Kompositionen wurden eben die Beiträge von Schlagzeug programmiert.

Das stilistische Karussell beginnt mit Heavy Prog a la Rush („Time Waster“). Darauf folgen: eine nicht besonders inspiriert wirkende Coverversion von einer Depeche Mode-Komposition („Useless“), durchschnittlicher Art-Pop-Rock („Redemption“) und nochmal eine Rush-ähnliche, diesmal mit zwei nicht sehr passend anmutenden Zwischenspielen überraschende Komposition, in denen eine Gastsängerin soulig zu improvisieren scheint („In White. Yellow. Red.“). Danach erwartet einen noch Art-Pop-Rock mit atmosphärischen Instrumental-Passagen („The Tower“) und ein in diesem Kontext doch verblüffendes Stück, das Trash Metal im Geiste von Metallica mit Prog-Elementen verbindet („Ever-ticking Clock“). Beschlossen wird das Album von einem Instrumental („Ground Zero“), das wohl eine Variante von Elektronik-Art-Rock darstellen soll.

Ein Album, das derart schwierig zu kombinierenden Einflüsse wie Rush, Metallica und Depeche Mode und damit Pop, Prog, New Wave, Hard Rock und Metal unter einen Hut bringen möchte, kann wohl leicht misslingen.

Insofern ist mein Gesamteindruck von „Ourselves and Otherwise“ der von einem nicht besonders gelungenen Versuch, stilistisch nicht wirklich Passendes und kompositorisch zufällig Wirkendes zu einem Album zusammenzusetzen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.9.2017
Letzte Änderung: 22.9.2017
Wertung: 8/15

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