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Circu5

Circu5

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; Independent / Alternative; New Artrock; Rock / Pop / Mainstream; sonstiges
Label: ST
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Steve Tilling Vocals,Guitars,Bass,Piano,Percussion,Drums,Synthesizers,field recordings,Calliope

Gastmusiker

Matt Backer Guitar
Dave Gregory Guitars
Alan van Kleef Drums
Andy Neve Keyboards,Synthesizers
Phil Spalding Harmony Vocals
Johnny Warman Harmony vocals
Lou Young Circu5 psychologist

Tracklist

Disc 1
1. Coming Home 2.31
2. My Degenerate Mind 4.16
3. Stars 5.06
4. Days Erased 1.52
5. Strings 4.06
6. Blame it on me 4.44
7. The Amazing Monstrous Grady 5.38
8. The Chosen One - Baptism 3.20
9. The Chosen One - Transfiguration 5.15
10. The Chosen One - Crucifixion 1.40
11. The Chosen One - Resurrection 6.18
12. The Chosen One - Ascension 5.06
Gesamtlaufzeit49:52


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Circu5 nennt sich ein Projekt des britischen Multiinstrumentalisten Steve Tilling. Von Circu5 ist 2017 eine selbstbetitelte CD rausgekommen, die als Alternative Rock mit progressiver Schlagseite vorgestellt wird. Als Inspiration und Vorbild sollen derart unterschiedliche Künstler wie Foo Fighters, Queens of the Stone Age, King Crimson, Rush, Cardiacs und Yes gedient haben.

Tilling wird bei seinem Vorhaben gelegentlich von erfahrenen Musikern unterstützt, die schon mal mit Big Big Train, Mike Oldfield, Peter Gabriel und Steve Hackett gespielt haben. Allerdings ist mein Gesamteindruck, dass die eben genannten Namen der Gastmusiker mehr Prog-Gehalt bieten, als die meisten Kompositionen auf „Circu5“.

Dafür ist das schön aufgemachte CD-Booklet recht beeindruckend ausgefallen.

In den Songtexten geht es um ein Kind, das innerhalb einer geheimen Regierungsorganisation zu einem Psychopaten erzogen wurde. Die besagte Organisation möchte einerseits zur Heilung beitragen und andererseits die Eigenschaften ihres Opfers für sich nutzen.

Die meisten Songs auf dem Album hören sich an, wie bodenständige Alternative-/Grunge-Rocker, denen gelegentlich mal ein komplexer Übergang, oder repetitive Gitarrenfiguren im Geiste von King Crimson der 80er Jahre beigemengt wurden. Ein bisschen, wie Foo Fighters trifft auf King Crimson. Leider (?) fällt die Gewichtung eindeutig zugunsten von Foo Fighters aus.

Erst in dem fünften Song namens „Strings“ scheint der Aufbau mehr den Prog-Regeln zu folgen, als den Regeln des einfachen Abrockens. In „Blame it on me“ treffen diese beiden Welten aufeinander. Die Grooves und Refrains von „Blame it on me“ und „The Amazing…“ könnten auch glatt von King’s X stammen.

Aber erst in „Transfiguration“ hat sich Steve Tilling eindeutig als Fan von King Crimson geoutet. Und zwar, indem er verstärkt die Crimson’schen Gitarrenfiguren mit den rockigen Grooves vermischt. Auch die Math- und Artrock-Einfälle von „Resurrection“ und der folkige Artrock von „Ascension“ zeigen, wozu Tilling fähig ist, wenn er nur will.

Es mag sein, dass „Circus5“ als Ganzes als eine Foo Fighters-Version für einen nach Rock-Grooves süchtigen Prog-Fan gelten darf, aber für mich gibt es hier doch zu viel an durchschnittlicher Rockmusik. Ich würde die letzten vier, nach meiner Ansicht überzeugenden Songs so lassen und den Rest nochmal überarbeiten.

„Circu5“ ist für meine Begriffe ein sehr spezieller Fall eines Rock-Albums, bei dem die gar nicht mal regelmäßig auftauchenden Prog-Einsprengseln offenbar ausreichen, um von den Prog-Medien beachtet zu werden.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.10.2017
Letzte Änderung: 10.10.2017
Wertung: 8/15

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