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Agusa

Agusa

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: instrumental; Folk; RetroProg
Label: Laser's Edge
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jonas Berge Orgel
Tobias Petterson Bass
Jenny Puertas Flöte
Tim Wallander Schlagzeug
Mikael Ödesjö Gitarre

Tracklist

Disc 1
1. Landet Längesen 10:30
2. Sorgenfri 5:00
3. Den förtrollade skogen 8:34
4. Sagor från Saaris 9:21
5. Bortom hemom 10:19
Gesamtlaufzeit43:44


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Neues von Agusa! Im Herbst 2017 erschien nach zwei Jahren das dritte Album der Schweden, eingespielt von der gleichen Quintettbesetzung, die schon auf Två agierte. Ich muss gestehen, dass ich zunächst etwas skeptisch gestimmt war, konnte man doch im Vorfeld der Veröffentlichung lesen, das neue Album sei „heavier“, „darker“, „dirtier“. Sollten Agusa zur gewöhnlichen Stonerrock-Band mutiert sein?

Nichts dergleichen. Die - wieder komplett instrumentale - Musik der Schweden bewegt sich erneut in retroprogressiven Gefilden, wobei es wieder in die Anfangsjahre der 70er geht. Denn Agusa sind weniger an der Hochphase des klassischen Progressive Rock orientiert, sondern an den frühesten Ausprägungen des Genres, greifen dabei auch einige Psychedelic-Einflüsse auf. An Tasten gibt es wieder ausschließlich die gute, alte Orgel, deren satte Klänge der Musik über weite Strecken ihren Stempel aufdrücken. Die Flöte, die hier mehr hervortritt als auf dem Vorgänger, bringt immer wieder folkloristische Anklänge rein, setzt dabei jedoch nicht zu wilden Soli à la Ian Anderson an, wie überhaupt kein Instrument solistisch hervortritt; durchweg ist gleichberechtigtes Gruppenspiel angesagt.

Die auf dem Vorgänger vorherrschende melancholische Stimmung ist weitgehend passé; zwar ist hin und wieder noch etwas wie eine leise Elegie zu spüren, aber immer wieder setzt die Band dazwischen zu flotten, geradezu ausgelassenen Passagen an, die bisweilen etwas von einem ländlichen Tanz haben. Überhaupt hat die Musik etwas ländliches, naturverbundenes, scheint von endlosen Wäldern zu erzählen, in denen irgendwo versteckt winzige Dörfer liegen. Also nichts mit „darker“. Und „heavier“? Na ja, bisweilen wird etwas heftiger in die Saiten gegriffen. Speziell im abschließenden Bortom hemom gibt es dabei ein paar heftiger psychedelisierende Gitareneinsätze. Insgesamt ist auch hier wieder die Musik eines Bo Hansson nicht fern, wobei die von Agusa doch ausgefeilter ist.

Wie schon für die beiden Vorgänger gilt auch für das titellose Album Nr. 3 der Schweden: wer ultrakomplexe Frickelorgien sucht, ist hier fehl am Platze. Liebhaber eines anpsychedelisierten Folk-Retroprogs liegen dagegen mit Agusa immer richtig. Schönes Teil!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.11.2017
Letzte Änderung: 10.11.2017
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Agusa

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2014 Högtid 10.00 1
2015 Två 11.00 1

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