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Duncan Mackay

Score

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1977 (CD-Reissue 2016, Fresh Music)
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog; Rock / Pop / Mainstream
Label: EMI
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Duncan Mackay Keyboards

Gastmusiker

Clive Chaman Bass
Andy McCulloch Drums, Percussion
Mel Collins Flute (Track 4)
John Wetton Vocals (Tracks 3,7,9)
Steve Harley Vocals (Track 4)
Yvonne Keeley Voice

Tracklist

Disc 1
1. Witches 5:32
2. Triptych 3:55
3. Spaghetti Smooch 2:49
4. Time is No Healer 3:56
5. Fugitive 2:22
6. Score 7:16
7. Pillow Schmillow 5:01
8. Jigaloda 6:03
9. No Return 4:55
Gesamtlaufzeit41:49


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Nach dem Erscheinen seines Solodebüts (siehe "Chimera") machte sich Duncan Mackay nach England auf, wo er sich der Baker Gurvitz Army anschloss. Da stimmte aber offenbar die Chemie nicht, denn wenig später war er in der Gründungsbesetzung von Jon Hisemans Colosseum 2 zu finden (zusammen mit Gary Moore). Aber auch dort hielt es ihn nicht lange, schloss er sich doch Ende 1974 Steve Harley and Cockney Rebel an, wo er bis 1977 bleiben sollte. Danach spielte er bis in die frühen 80er Jahre bei 10cc, ehe er sich weitestgehend als Studiomusiker betätigte.

Während seiner Zeit bei Cockney Rebel, bei denen er mit allerlei aufwallenden Synthesizereinlagen (zumindest bei Konzerten) nicht selten für progressive Atmosphäre sorgte (z.B. in den Liveversionen von "Sebastian" - wie man u.a. auf dem Livealbum "Face To Face" hören kann), bastelte er zudem an seinem zweiten Soloalbum. Eingespielt hat er dieses irgendwann im Jahre 1976, in den Scorpio Studios in London, unterstützt von so illustren Mitmusikern wie John Wetton, Steve Harley, Mel Collins und Andy McCulloch (der "Lizard"-Schlagzeuger). "Score" wurde dann 1977 von der EMI veröffentlicht.

Nach dem klassisch-progressiven, klar von Emerson (, Lake & Palmer) inspirierten "Chimera", ist "Score" deutlich kommerzieller ausgefallen, songorientierter (auch wenn nur in drei Nummern richtig gesungen wird) und besteht aus kompakteren Stücken. Klassisch-progressiv, dominiert vom umfangreichen Keyboardarsenal Mackays, kann man die Musik aber meist immer noch nennen. Eine Art Tasten-Trioprog ist das meist, nur in "Time is No Healer“ mit crimsonesken Flöteneinlagen Collins’ verziert. "Fugitive", das Titelstück und das abschließende "No Return" sind reinrassiger Prog, bestimmt von schwellenden Orgellinien, kernigen Pianoeinlagen, und hupenden und zischenden Synthesizermustern, mal schwungvoll rockend, mal getragener gleitend.

Die anderen Nummern sind dann entweder jazzig ("Time is No Healer") oder mainstreamig-poplastig verunreinigt, haben mitunter Honky-Tonk-Kirmesatmosphäre ("Pillow Schmillow", "Jigaloda"), und gleiten bisweilen auch etwas ins Kitschige ab ("Spaghetti Smooch"). Gesangseinlagen gibt es von Harley in "Time is No Healer" und Wetton in "Pillow Schmillow" und "No Return". Laut Besetzungsangaben soll Wetton auch in "Spaghetti Smooch" singenderweis zu hören sein, doch kann ich seine Stimme dort nicht ausmachen (bis auch ein kurzes Lachen, das von ihm stammen könnte). Interessant dann noch die ersten beiden, ineinander übergehenden Nummern. "Witches" bietet ein lockeres, durchaus gelungenes Gemenge aus Tastenrock und Orchester (so ein wenig à la Wakeman), das sich durch gelegentliche Steel-Drum-Einlagen auszeichnet. Im "Tryptich" hat sich das Orchester dann verabschiedet, und die Musik proggt locker-flockig, fast Camel-artig voran (auf deren Album "Nude" Mackay übrigens zu hören ist).

"Score" ist alles in allem ein unterhaltsames Scheibchen mit etwas geradlinigerem, aber durchaus farbigem Tastenprog, der dem Genre nichts weltbewegend Neues zufügt, aber nett anzuhören ist. Der Erstling ist allerdings etwas spektakulärer und symphonisch-progressiver ausgefallen, dafür ist das hier Gebotene deutlich abwechslungsreicher. Das Album wurde erstmals im Jahre 2016 (legal) auf CD wiederveröffentlicht, wie der Erstling von Fresh Music aus Südafrika (siehe auch "Concept" von Canamii), was den Bezug der CD etwas umständlicher macht. Die Mühe (oder Investition) lohnt aber durchaus.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.11.2017
Letzte Änderung: 12.11.2017
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Duncan Mackay

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1974 Chimera 10.00 1
1980 Visa 3.00 1

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