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Spock's Beard

Snow Live

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: live; Konzeptalbum; DVD; RetroProg
Label: Radiant Records
Durchschnittswertung: 11/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Neal Morse lead vocals, piano, synths, acoustic guitar
Alan Morse electric guitar, vocals
Ryo Okumoto hammond organ, piano, minimoog, mainstage, vocoder, vortex
Dave Meros bass, vocals
Nick D`Virgilio drums, percussion, lead vocals
Ted Leonard guitar, lead vocals
Jimmy Keegan drums, percussion, lead vocals

Gastmusiker

Ben Clark trumpet
Nate Heffron tenor sax

Tracklist

Disc 1
1. Made Alive / Overture 5:40
2. Stranger In A Strange Land 4:33
3. Long Time Suffering 6:05
4. Welcome To NYC 3:26
5. Love Beyond Words 3:40
6. The 39th Street Blues (I`m Sick) 4:11
7. Devil`s Got My Throat 7:25
8. Open Wide The Flood Gates 5:41
9. Open The Gates Part 2 2:58
10. Solitary Soul 8:30
11. Wind At My Back 5:44
12. Second Overture 3:31
13. 4th Of July 3:04
14. I`m The Guy 4:33
15. Reflection 2:16
16. Carie 4:25
Gesamtlaufzeit75:42
Disc 2
1. Looking For Answers 5:27
2. Freak Boy 2:19
3. All Is Vanity 4:31
4. I`m Dying 5:03
5. Freak Boy Part 2 2:51
6. Devil`s Got My Throat Reprise 2:06
7. Snow`s Night Out 2:05
8. Ladies & Gentlemen, Mister Ryo Okumoto On The Keyboards 5:33
9. I Will Go 5:39
10. Made Alive Again / Wind At My Back 7:10
11. June 6:13
12. Falling For Forever 27:07
Gesamtlaufzeit76:04
Disc 3
1. Snow Part One & Two   (DVD)
Disc 4
1. June   (DVD)
2. Falling For Forever
3. Behind The Scenes Feature - The Making Of Snow Live


Rezensionen


Von: Jörg Schumann @ (Rezension 1 von 2)


Spocks Beard first got together in 1991. From 1995-2016 they have released 12 Studio Albums. Each Album has been performed to audiences around the world. Except for one.

The album "Snow" is regarded as being one of the classics. But has never been performed live in its entirety. Until now...

Soweit der Vorspann zur dieser Tage erschienenen DVD "Snow Live". Als Snow im August 2002 veröffentlicht wurde, war die Band eine zunehmend erfolgreiche Grösse im Progbusiness, ja gehörte sogar zur Speerspitze des Retroprog um die Jahrtausendwende. Die Band freute sich auf die kommende Tour.

Und dann geschah, was niemand erwartet hatte: Neal Morse verliess die Bärte. Die Entscheidung hatte er schon Monate zuvor getroffen, jetzt konfrontierte er die Band mit seiner Entscheidung. Für die übrigen Bandmitglieder war dies a huge surprise (Nick), a shock (Alan, Ryo) und a major catastrophe (Dave). Aufhören kam aber nicht in Frage, die Band Spocks Beard sollte weiterleben.

Nick D`Virgilio übernahm zusätzlich den Part als Sänger und Spocks Beard Mark II spielten 4 weitere Alben ein, dann verliess auch NDV die Band und Ted Leonard übernahm den Part als Leadsänger, der langjährige Tour-Schlagzeuger Jimmy Keegan wurde Vollzeitmitglied an den Drums. Zwei weitere Alben folgten. Gleichzeitig startete Neal Morse seine Solokarriere mit neuen Musikern als Neal Morse Band.

Für das Jubiläums-Album The First Twenty Years schrieb Neal Morse dann einen neuen Longtrack, bei welchem sämtliche aktuellen und ehemaligen Bandmitglieder mitwirkten. Damals entstand vermutlich auch die Idee, Snow nach bald eineinhalb Jahrzehnten endlich live aufzuführen. Die ideale Plattform dafür war das Morsefest, welches erstmals 2014 stattgefunden und ein Jahr später eine zweite Auflage erfahren hatte.

Snow Live wurde am 2. Juli 2016 in Cross Plains bei Nashville erstmals live gespielt und aufgenommen und erschien nun als 2 DVD/2CD Digipack, 3 LP Vinyl (erhältlich in vier verschiedenen Farben), 2 Disc Blu-ray und schließlich als 2 DVD/2 CD/2 Blu-ray Package mit 48-seitigem Artbook, Poster und Postkarten (die ersten 200 Artbooks gibts dabei handsigniert von Oberbart Neal Morse). Dieser wird zu Snow Live folgendermassen zitiert:

"Ich glaube, wir haben immer gewusst, dass wir irgendeinmal zusammenkommen und SNOW spielen würden. Es musste eben passieren." und "SNOW LIVE ist eines der besten Livekonzert-Packages, an denen ich jemals beteiligt war.”. Recht hat er.

Snow Live ist wirklich gelungen. Die Bühne wird durch eine grossartige Lightshow ins rechte Licht gesetzt, im Hintergrund hat man 8 schlanke hohe Screens nebeneinander aufgestellt, auf denen während der einzelnen Stücke immer wieder kurze Filme zur Story des Protagonisten Snow eingespielt werden.

Die Band harmoniert perfekt. Jimmy Keegan und NDV spielen meist abwechselnd jeder an seinem Drumkit, bei einigen Stücken (u.a. die beiden Overturen) aber auch zusammen und geben im abschliessenden Falling For Forever ein virtuoses, witziges Schlagzeugduett zum Besten, bei welchem sie teilweise auf der gesamten Bühne auf allem herum trommeln, was ihnen vor die Sticks kommt. Neal Morse übernimmt bei den meisten Stücken den Part als Lead-Sänger, aber auch Nick D`Virgilio, Ted Leonard und einmal sogar Jimmy Keegan haben ihre Stücke als lead vocalist. Dies bringt Abwechslung und mehr Farbe in die Stücke. Ryo, mit Piratenkopftuch und Sonnenbrille, erhält das obligate Solo mit seinem portablen Keyboard.

Das Album rockt. Snow wirkt zudem mehr als andere Bärte-Alben wie eine Einheit. In dieser Live-Version ist das Album voller Leben, sehr dicht, kompakt. Zudem kommt für meinen Geschmack deutlich mehr Band-Feeling auf, als bei der Neal Morse Band. Die Musiker haben spürbar Spass, leben die Stücke auf der Bühne. In dieser Form, in Gänze Live, ist Snow ein packendes Album, packender und überzeugender als in der Studio-Version. Es enthält eine sehr gute Mischung aus rockig-knackigen Kompositionen, einigen ruhigen "Temporausnehmern" und epischen Hymnen.

Auf der zweiten DVD finden sich als Zugabe neben den Encores June und Falling For Forever Informationen zur Entstehung sowohl des Albums Snow, als auch dieser Live-Box. Dabei sind vor allem Interviews mit den einzelnen Musikern, aber auch mit der gesamten Band, bei welchen Fans Fragen stellen konnten, sehr interessant und unterhaltsam.

Snow Live ist ein starkes Live-Album, das richtig Spass macht und eine Lücke schliesst.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.11.2017
Letzte Änderung: 12.11.2017
Wertung: 12/15

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Von: Nik Brückner @ (Rezension 2 von 2)


Hm. Äääh...

Hi!

Servus!

Hm....

Äh - was will ich hier eigentlich? Jörg hat ja nun wirklich alles Nötige zu dieser Veröffentlichung gesagt. Und er hat darüber hinaus alles gesagt, was ich auch denke. Also will ich offenbar eigentlich nur sagen: Jörg hat Recht, find' ich auch; und derlei mehr. Ich könnte allenfalls ergänzen, dass das - wie heißen diese Dinger? - Artbook mit einer schönen Ausstattung daherkommt: Viele Fotos, Beiträge von fast allen beteiligten Musikern (wer fehlt? Interessant!), und so Karten mit Steckbriefen von jedem. Das ist echt schön gemacht.

"Snow", ja.... Also, "Snow" hat, das werden die Band und viele Fans nicht müde zu betonen, besondere Plätze in vielen Herzen. Das hat sicher einerseits mit dem Außenseiter-Thema des Albums zu tun. Jeder, der was auf sich hält, war schließlich mal ein Außenseiter, oder hat zumindest romantisierend mit dieser Rolle geliebäugelt. Wir Prog-Hörer können ein Lied davon singen - im 7/8-Takt. Zum anderen hat es damit zu tun, dass dieses Album als einziges nicht getourt wurde. Den Grund hat Jörg kurz angerissen, Gott hat Neal Morse gesagt, dass es besser wäre, wenn er nicht mehr Mitglied bei Spock's Beard wäre. Ich erspare mir sämtliche Zynismen, die an dieser Stelle auf Knien darum flehen, sie auszuformulieren - Ihr habt sie sicherlich in den letzten 15 Jahren alle selbst mehrfach durchgespielt.

"Snow", ja.... Also, "Snow" hat keinen besonderen Platz in meinem Herzen. Ich hielt das Album damals für das schwächste der Originalbesetzung, und das hat sich bis heute nicht geändert. Ich konnte mich damals des Eindrucks nicht erwehren, ein Album voller Demos zu hören, die man eigentlich weiter hätte ausarbeiten sollen/wollen. Die Arrangements ließen viel von der Raffinesse vermissen, die man von der Band gewohnt war - und schlicht und einfach auch viel von dem spock's-beard-typischen Prog, den ich so mochte. Die Stellen, an denen die alten Stärken aufschienen, waren mir zu rar gesät, dazwischen viel zu viel straighter Rock, der mich nicht vom Hocker haute. Das darauf folgende Solo-Album Neal Morses, "Testimony", ging dann prompt in die gleiche Richtung. Nicht mein Ding.

Wie gesagt, dieser Eindruck hat sich bis heute nicht geändert. Ich habe mir dieses Teil dennoch zugelegt, weil ich vermutet hatte, dass die Rockelemente des Albums live besser rüberkommen. Und ich habe mich nicht geirrt: Live rockt das Teil gut ab, das macht viel Spaß. Und zwar nicht nur den Musikern und den Fans, auch mir. Am Skizzenhaften, das "Snow" anhaftet, ändert das jedoch nichts. Das Album bleibt auch mit dieser Veröffentlichung für mich das schwächste der Originalbesetzung.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.12.2017
Letzte Änderung: 12.12.2017
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Spock's Beard

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1995 The Light 11.80 4
1996 The official live bootleg 11.00 1
1996 Beware Of Darkness 11.25 4
1998 From the vault 4.00 1
1998 The Kindness Of Strangers 11.33 3
1998 Live: The Beard Is Out There 11.00 1
1999 Live at the Whisky and Nearfest 8.50 2
1999 Day For Night 9.00 2
1999 Skin (Single) 3.00 2
2000 Don't Try This @ Home Either (The "from the vaults" series vol.3) 6.00 2
2000 V 11.25 4
2000 Don't try this at home 8.50 2
2000 Nick 'n Neal - Live In Europe - Two Seperate Gorillas (The "from the vaults" series vol.2) 3.50 2
2001 All On A Sunday (Single) 1.00 2
2001 There & here (The "from the vaults" series vol.4) 7.00 1
2002 Don't Try This At Home (DVD) 10.00 1
2002 Snow 11.00 2
2003 Feel Euphoria Ltd. Edition 7.20 5
2004 The Making of Snow - 1
2005 Octane 8.57 7
2005 Gluttons For Punishment - Live in '05 9.00 2
2006 Spock's Beard 8.75 4
2008 Live (DVD) 11.00 2
2010 X 11.00 5
2012 The X-Tour Live 11.00 1
2013 Brief Nocturnes and Dreamless Sleep 10.33 3
2015 The Oblivion Particle 10.50 2
2015 The First Twenty Years 10.00 2

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